Erstellt am 24. August 2016, 04:31

von Martin Gruber-Dorninger

Große Ferien bleiben groß. Martin Gruber-Dorninger über die Diskussion um eine Verkürzung der Ferien.

So lange es die Großen Ferien, über neun Wochen gibt, so lange wird darüber diskutiert, auch unter den Schülern, Eltern und Lehrern der Region Purkersdorf. „Nein“, die sind zu lange, da kommen die Schüler aus dem Tritt und fallen zurück, sagen die einen. Oder „Ja“, alle Beteiligten brauchen die Erholung, sagen die anderen.

Ministerin Karmasin hat eine Kürzung der Sommer- und dafür eine Verlängerung der Herbstferien zur Diskussion gestellt. Denkt man an die eigene Ferienzeit zurück, dann ist vor allem eines in Erinnerung: Es war mitunter die schönste Zeit des Lebens. Gleichzeitig hatte man aber genug Zeit, um im höheren Schulalter Berufspraxis zu sammeln. Etwas, das auch in den Schulen unserer Region gutgeheißen wird. Und bei dem einen oder anderen hat es vielleicht sogar dazu geführt, sich noch mehr anzustrengen, um nicht allzu bald in das Berufsleben einsteigen zu müssen.

Spätestens hier gilt dann der Spruch: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Wann sollte man sonst solche Erfahrungen machen, wenn nicht in den Großen Ferien?