Erstellt am 10. August 2016, 05:57

von Claus Stumpfer

Mit Wihlidal ist noch zu rechnen. Claus Stumpfer über einen Evergreen des Triathlonsports.

Der Hochsommer ist traditionell die erfolgreichste Zeit für Niko Wihlidal. Auch heuer ist der Triathlet aus Wolfsgraben in erstaunlich guter Form, obwohl er aus beruflichen und familiären Gründen das Trainingspensum gegenüber früher doch deutlich zurückgeschraubt hat. Aber über die Olympische Distanz ist Wihlidal auf seinen Lieblingsstrecken immer noch eine Macht. Und das Rennen, das er seit zehn Jahren wie kein anderes dominiert, nämlich jenes von Blindenmarkt, steht traditionell erst am Marienfeiertag an.

Einziges Handicap für Wihlidal am Ausee heuer: Derzeit hat der See 28 Grad, es bestünde also Neoprenverbot, was den verhältnismäßig schwachen Schwimmer zusätzlich benachteiligen würde. So gesehen wird sich zumindest Wihlidal freuen, dass es in den nächsten Tagen kühler wird. Verbunden mit dem angekündigten Starkregen könnte sich also dieses kleine Problem für ihn noch lösen.

Die Veranstalter des Ausee-Triathlons verkünden so oder so bereits jetzt einen Teilnehmerrekord, an Konkurrenz wird es Wihlidal also nicht fehlen. Erfreulich, dass mit Sebastian Czerny einer seiner hartnäckigsten Verfolger auch aus der Region Purkersdorf stammt.