Erstellt am 03. Februar 2016, 05:33

von Jacqueline Kacetl

Verwaltung des Gemeinwohls?. Nicht im Geringsten diskussionswillig zeigte sich die Gablitzer ÖVP im Streit mit den Grünen über die Verbauung des Klostergartens. Immerhin 180 Gablitzer sprachen sich mit ihrer Unterschrift gegen die Errichtung eines Parkplatzes aus, der für die

Nicht im Geringsten diskussionswillig zeigte sich die Gablitzer ÖVP im Streit mit den Grünen über die Verbauung des Klostergartens. Immerhin 180 Gablitzer sprachen sich mit ihrer Unterschrift gegen die Errichtung eines Parkplatzes aus, der für die Patienten des Ärztezentrums geschaffen werden soll. Grundstückseigentümer des Klostergartens ist die Ordensgemeinschaft „Kongregation vom Göttlichen Erlöser“, die den Klostergarten viele Jahrzehnte als Obst- und Gemüsegarten nützte.

Bei dieser Nutzung hätte es auch bleiben sollen, argumentieren die Grünen. Statt eines Parkplatzes hätten sie sich die Realisierung eines Therapiegartens gewünscht, der der Bevölkerung als Begegnungsstätte dienen solle. Der Großteil der Gemeinderäte konnte sich für diese Vision nicht erwärmen und ortete das öffentliche Interesse ganz aufseiten der parkplatzsuchenden Patienten. Dass die Meinung von 180 Gablitzern aber für nicht diskussionswürdig befunden wurde, bleibt – im Sinne des Gemeinwohls – zumindest fragwürdig.