Erstellt am 29. September 2015, 15:27

von Martin Gruber-Dorninger

Z’sam, was z’sam g’hört. Martin Gruber-Dorninger über das Einlenken der NÖ Landesregierung.

Das Aufatmen der Region, nachdem bekannt wurde, dass Gablitz und Mauerbach nun doch auch zu St. Pölten-Land zugeordnet werden, musste wohl auch in St. Pölten gehört worden sein. Ruhig und analytisch gingen die Ortschefs an das Thema „Gablitz und Mauerbach sollen im selben Bezirk bleiben“, heran. Das hat sich anscheinend bezahlt gemacht.

Die Trennung der Gemeinden hätte eine Schwächung der Region bedeutet. Das Bezirksgericht wäre wohl schwer ins Wanken geraten, schließlich ist das nächste in Neulengbach beheimatet, nur wenige Autominuten von Purkersdorf entfernt.

Der Zusammenhalt der Regionsgemeinden und das gemeinsame Auftreten für ein Umdenken bei der Bezirkszuordnung, hat wohl auch die NÖ Landesregierung beeindruckt. Hier ist in den letzten Jahrzehnten etwas gewachsen. Missgunst und Neid sind dem Gemeinsamen gewichen. Das lässt auch für die Zukunft hoffen, denn diese Region ist stark und wird sicherlich auch im neuen Bezirk St. Pölten-Land ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben.