Mauerbach , Maria Gugging

Erstellt am 03. April 2017, 11:18

von Marlene Trenker

Hans Langer: 20 Jahre „Birdman“. Seit zwei Jahrzehnten widmet sich Hans Langer dem Malen von Vögeln und hat sich damit ein eigenes Markenzeichen geschaffen.

Hans „Birdman“ Langer (2. v. r.) zeigt bei einem Kunstfrühstück mit Franz Müllner von der Donaukultur, Nina Katschnig von der Galerie Gugging und Frank Bläuel, Tulbingerkogel-Geschäftsführer, einige seiner Werke.  |  NOEN, Trenker

Seit 20 Jahren ist Hans Langer als „Birdman“ unterwegs. Den Spitznamen erhielt er 1997 in Hongkong als er sich für eine Performance, mithilfe von Honig und den Federn eines Kopfpolsters, von einem Menschen in einen Vogel verwandelt hat. Er wurde damals „Birdman of Hongkong“ genannt. Nur „Birdman“ hat keine Vögel gemalt. Das gab Hans Langer zu denken, was seinen künstlerischen Weg änderte.

Bei einem Kunstfrühstück am Tulbingerkogel in Mauerbach erzählt er über seine Kunst. Seit zwei Jahren hat er einen Exklusivvertrag mit der Galerie Gugging, die ihn seither fördert. „Mit Gugging hab ich nun meinen richtigen Platz gefunden“, ist Langer begeistert.

Seit zwei Jahren widmet sich „Birdman“ vor allem der Malerei auf alten und antiken Tapisserien und Gobelins. Langer: „Ich mache die unsichtbaren Vögel sichtbar, die immer in den Wandteppichen und Gobelins versteckt worden sind.“ Er bemalt den Hintergrund bereits bestehender Kunstwerke und kreiert so ein neues.

Am 27. September findet die Vernissage „20 Jahre Birdman“ in der Galerie Gugging statt.