Erstellt am 29. Februar 2016, 13:02

„Mit Herz, Hirn und Hand“. Ingesamt zwölf Kandidatinnen wurden für den Wettbewerb eingereicht. Nun stehen drei Finalistinnen fest. Die Siegerin wird am Weltfrauentag am 8. März gekürt.

Veronika Breitner aus Pressbaum steht im Finale um die »Wienerwäldlerin 2016«  |  NOEN, Foto: BPPWW
Der Biosphärenpark Wienerwald suchte die „Wienerwälderin des Jahres 2016“. Drei Damen wurden nun von einer fachkundigen Jury dafür vorausgewählt, unter ihnen auch die Pressbaumerin Veronika Breitner. Die Jury setzte sich aus der Biosphärenpark-Direktorin Andrea Moser, Eichgrabens Biosphärenpark-Botschafterin Manuela Zinöcker, eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger, NÖN-Mödling-Redaktionsleiter Christoph Dworak und dem Vorsitzenden Günter Köck von der Akademie der Wissenschaften zusammen. Insgesamt reichten zwölf Kandidatinnen ihre Bewerbung ein, die Siegerin, wird am Weltfrauentag, am 8. März, bekannt gegeben.

Veronika Breitner unter den letzten drei

Unter den Finalistinnen ist auch die Pressbaumerin Veronika Breitner, eine Frau, die sich ganz der Nachhaltigkeit und dem Naturschutz verschrieben hat. „Ich bin eine Biosphärenpark-Vermittlerin und stehe Interessierten stets Rede und Antwort“, verrät Breitner gegenüber der NÖN. Sie ist „höfisch aufgewachsen“, wie selbst sagt. Ihr Vater habe mit seinen 16 Hektar Grasland im Wienerwald Wien mit frischem Heu versorgt. Breitner ist aber auch sonst nicht aus Pressbaum wegzudenken. Sie organisiert auch den Ostermarkt mit und bereichert den Bauernmarkt mit Selbstgemachtem „Mit Herz, Hirn und Hand“, so lautet das Motto Breitners. In letzter Zeit setzte sie sich vor allem für eine junge Rumänin ein, die sie auch in der Landwirtschaftliche Fachschule Tullnerbach unterbrachte. „Sie war sehr fleißig, hatte aber enormes Heimweh“, sagt Breitner.

Ihre Konkurrentinnen um die Wienerwäldlerin 2016 kommen mit Elfriede Bruckmeier aus Eichgraben (Bezirk St. Pölten) und mit Gertraud Grabherr aus Königstetten (Bezirk Tulln).