Erstellt am 23. März 2016, 05:14

von Martin Gruber-Dorninger

Pläne für neues Bad fix. Fitness- und Wellnesscenter im Mittelpunkt. Projekt kostet zwischen drei und vier Mio.

Bürgermeister Karl Schlögl, Stadtamtsdirektor Burkhard Humpel, Sportstadtrat Albrecht Oppitz und Baustadtrat Viktor Weinzinger (v.l.) präsentierten den Sieger des Architektenwettbewerbes.  |  NOEN, Gruber-Dorninger

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Stadtgemeinde präsentierte den Sieger des Architekten-Wettbewerbes für das neue Purkersdorfer Freibad. Es soll alle Stückerl spielen, mit Fitness- und Wellnesscenter als besonderen Hingucker.

„Wenn alles optimal läuft, das heißt, dass eine Projekt- und Realisierungsentscheidung bis Juni 2016 steht, dann kann im Herbst nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden“, zeigt sich Baustadtrat Viktor Weinzinger optimistisch.

„Wenn alles optimal läuft, kann im Herbst nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden. Viktor Weinzinger, Baustadtrat

Das Purkersdorfer Freibad ist schon in die Jahre gekommen, schreit an vielen Ecken nach Modernisierung. Dem Wunsch der Bevölkerung nach Erneuerung ist man nun mit dem Architektenwettbewerb einen großen Schritt näher gekommen.

Hübner ZT GmbH setzt sich knapp durch

Aus zehn Einreichungen für den Bewerb kamen drei in die engere Auswahl. Dort setzte sich dann Hübner ZT GmbH durch. „Alle drei entsprachen komplett unseren Vorstellungen, vor allem was die Darstellung eines neuen Wellness- und Fitnessbereiches betrifft“, ergänzt Weinzinger. Dieser Bereich soll großzügig gestaltete werden und das ganze Jahr über in Betrieb sein, zusätzlich zu einem Gastronomiebereich in diesem Center. „Das Fitnesscenter soll dann von einem privaten Unternehmen geführt werden, die Gemeinde hält sich da vollständig heraus“, erklärt Bürgermeister Karl Schlögl. Es gäbe schon erste Interessenten und auch Verhandlungen, doch „es ist noch zu früh, dabei ins Detail zu gehen“, so Schlögl weiter.

An den bestehenden Plänen sollen noch kleinere Adaptierungen vorgenommen werden. „Wir wollen an der Seite unter der Liegewiese auch Parkplätze unterbringen“, sieht Sportstadtrat Albrecht Oppitz (ÖVP) aber keine großen Schwierigkeiten bei Änderungswünschen.

„Das Fitnesscenter soll dann von einem privaten Unternehmen geführt werden, die Gemeinde hält sich da vollständig heraus.“ Karl Schlögl, Bürgermeister

Eine Änderung dürfte wahrscheinlich schon fix sein. Denn beim Kindergemeinderat (mehr dazu auf Seite 15) haben die Kinder eine höhere und längere Rutsche gefordert. „Diesem Wunsch kann ich mich eigentlich gar nicht versagen“, scherzt Karl Schlögl.
Insgesamt soll das gesamte Bauprojekt zwischen drei und vier Millionen Euro kosten. „Dafür gibt es schon einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates“, so Schlögl. Die Kosten sollen aber über die Budgets mehrer Jahre verteilt werden. Baubeginn für das neue Bad ist frühestens im Herbst 2017.