Erstellt am 15. Juni 2016, 17:20

von Marlene Trenker

Pläne werden konkret. ;In der Gemeinde soll viel passieren. Bis Ende des Jahres soll es eine konsolidierte Vorgehensweise für den Masterplan geben. WOLFSGRABEN / 

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Seit der vergangenen Gemeinderatswahl wurde der Dorferneuerungsausschuss ordentlich aufgestockt von fünf auf neun Plätze. „Selbst wenn einige ausfallen, sind immer noch alle Parteien repräsentativ vertreten“, sagt Ausschussvorsitzender Josef Pranke (Aktives Wolfsgraben).

Bisher verläuft die Arbeit sehr gut. Jeder Beschluss konnte einstimmig gefasst werden. Großes Thema sind natürlich das Gemeindeamt und das Gemeindezentrum. Im Ausschuss werden derzeit Ideen auf den Tisch gebracht. „Hier gibt es den Unterschied zwischen dem, was man persönlich will und dem, was wirklich machbar ist“, gibt Kerstin Schneiderbauer (Grüne) Einblick.

Input von Experten

Bei der Planung und Ideenfindung sind natürlich auch Experten eingebunden. „Wir haben schon einigen Input von Architekten erhalten, die uns bereits einige Illusionen genommen haben“, so Pranke. Alle Wünsche, was umgesetzt werden soll und kann, soll in einzelne Module zusammengefasst werden. „Es muss und kann auch nicht alles auf einmal umgesetzt werden“, sagt Christian Trojer (ÖVP) und ergänzt: „die Module werden in einzelnen Schritten umgesetzt. Zuerst das Amt, dann vielleicht Wohnungen und dann der Vorplatz“. „Zudem gibt es im Konzept noch die Möglichkeit, wieder einen Nahversorger im Ort zu integrieren“, fügt Schneiderbauer hinzu.

Für alle Beteiligten ist es wichtig, weiterhin den Blick für das große Ganze zu haben und sich Schritt für Schritt fortzubewegen. Unterstützung erhalten die Mitglieder des Dorferneuerungsausschusses dabei vom NÖ Regionalmanagement. Sie beraten bei Anforderungen für den Master-Plan.

Gemeinsam mit Architekten wird grob geplant, wie der Bereich zwischen dem jetzigen Gemeindeamt und der Kirche aussehen kann. Davon soll es dann zwei bis drei Varianten zur Auswahl geben. Ebenfalls fest steht, dass an irgendeinem Punkt in der Planung auch die Bevölkerung miteinbezogen werden soll. Wann genau das sein soll, darüber ist sich der Ausschuss noch nicht im Klaren. Christian Trojer: „Wir dürfen uns nicht scheuen, Entscheidungen zu treffen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Meinungen. Da könnte es eher kontraproduktiv sein, die Bevölkerung zu früh miteinzubinden.

Master-Plan soll noch während des Sommers entstehen

Mit der Konkretisierung der Pläne wird schon bald begonnen: Der Master-Plan soll noch während des Sommers entstehen. Bis zum Jahresende soll es eine konsolidierte Vorgehensweise geben. Alle drei sind sich einig, dass dieses Vorhaben Zeit braucht, denn „das Projekt ist viel zu komplex“.