Purkersdorf

Erstellt am 19. Juli 2017, 05:35

von Martin Gruber-Dorninger

Neuer Anstrich für den alternden Saal. Stadtgemeinde beauftragt WIPUR mit Ausarbeitung eines Konzepts. Sommer 2018 könnte es losgehen.

Stadtrat Viiktor Weinzinger, WIPUR-Geschäftsfüher Werner Prochaska und Bürgermeister Karl Schlögl (v. l.) feilen derzeit an einer Sanierung des Stadtsaales.  |  NOEN, Gruber-Dorninger

So ehrlich muss man sein – der Stadtsaal in Purkersdorf ist schon ein wenig in die Jahre gekommen. Spätestens seit dem sprichwörtlich heißen Konzert von Erwin Kiennast, als keiner trockenen Hemdes den Saal verließ, ist klar, dass eine Sanierung nicht schaden könnte. Deshalb wird derzeit geplant und gerechnet. In einem Jahr könnte mit der Renovierung begonnen werden.

1989 ist der Stadtsaal in Betrieb gegangen. 28 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. „In der Zwischenzeit haben sich auch Normen im Brandschutz und bei der Barrierefreiheit geändert. Diesen ist nun Rechnung zu tragen“, sieht WIPUR (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf GmbH)-Geschäftsführer Werner Prochaska die Notwendigkeit einer baldigen Sanierung. Die Stadtgemeinde beauftragte die WIPUR nun mit der Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes.

Am auffälligsten dürfte wohl der Bau eines Lasten- und Personenaufzuges an der Fassade neben dem Glasgang sein. Weiters soll noch in die Technik investiert werden. „Die Lüftungsanlage soll erneuert werden und der Einbau eines Kühlregisters ist geplant“, so Prochaska weiter.

Beleuchtung, Heizung, Fenster und viel mehr

Die Saalbeleuchtung soll auf LED umgestellt, die Steuerung der Heizkörper erneuert und zusätzliche Stromkreise installiert werden. „Die Stiegenhausverglasung sowie die Fenster müssen auch erneuert werden“, fasst Prochaska die ersten Sanierungsmaßnahmen zusammen.

Der Geschäftsführer wagt sich nur sehr vorsichtig an eine Kostenschätzung heran. Unter einer Million Euro soll der Umbau kosten. „Das ist aber noch sehr gewagt“, so Prochaska.

Ebenso gewagt ist seine Prognose für die Fertigstellung und den Baubeginn. „Es sind bereits Termine im Saal für nächstes Jahr gebucht. Aber ich denke, in den Sommermonaten von 2018 werden wir beginnen“, so Prochaska.