Purkersdorf

Erstellt am 18. August 2016, 05:20

von Marlene Trenker

Wandern für Frieden. Pilgern schafft Offenheit für Begegnungen. Das Friedensprojekt „Jerusalemweg“ führt auch durch Purkersdorf.

Stadtrat Harald Wolkerstorfer (2 v. r.) und Vizebürgermeister Christian Matzka (5. v. r.) mit den Begründern des Projekts „Jerusalemweg“ Otto Klär (r.), David Zwilling (3. v. r.), Johannes Aschauer (6. v. r.) und der Wandergruppe. Foto: Trenker  |  NOEN

Vom Wanderweg zum Friedensprojekt: Johannes Aschauer, Otto Klär und Abfahrts-Weltmeister David Zwilling begeben sich auf eine Reise, die sie quer durch Europa bis nach Jerusalem führt. In weiterer Folge entsteht ein Friedensprojekt, der „Jerusalemweg“. Er führt als internationaler Friedensweg von Spanien nach Asien, steht für gegenseitige Anerkennung und Toleranz und soll Völker und Religionen verbinden. Das „Jerusalemway international peace team“ soll den Jerusalemweg als internationales Friedensprojekt etablieren. Der Weg führt auch durch Purkersdorf.

Eine Gruppe an Wanderern startete Ende Juli in Großgmain und spazierte auf dem Jerusalemweg Richtung Osten. Vizebürgermeister Christian Matzka und Stadtrat Harald Wolkerstorfer trafen die Gruppe beim „Lindenwirt“, als sie in der Stadtgemeinde ankam. „Morgen geht es weiter nach Wien zum Stephansdom und dann über Schwechat nach Nickelsdorf“, sagte der Abfahrts-Weltmeister von 1974, David Zwilling.

Die Initiatoren des Projekts bestritten den Jerusalemweg in zwei Teilen. Im Jahr 2003 von Österreich ausgehend nach Spanien. Der zweite Teil folgte im Jahr 2010. „Wir wanderten sechs Monate lang durch insgesamt 10 Länder. Genau am Heiligen Abend kamen wir in Jerusalem an“, erinnert sich der Gründer der Initiative, Johannes Aschauer.

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