Purkersdorf

Erstellt am 19. Oktober 2016, 06:00

von Martin Gruber-Dorninger

WIPUR: Alles war korrekt bei Steuerprüfung. Nach fast zwei Jahren kam Finanzbehörde zum Ergebnis, dass bei der Abwicklung des Neubaus des Gymnasiums 2002 alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Sabine Aicher, Ex-Liste Baum & Grüne-Chefin, wollte sich als Gemeinderätin nicht mit strafbar machen.  |  privat

Eine jahrelange Steuerprüfung gegen die Stadtgemeinde und die WIPUR GmbH (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf), die 2013 von der damaligen Führung der Liste Baum & Grüne eingeleitet wurde, brachte nun ein Ergebnis – eine theoretische Steuernachzahlung von rund 600 Euro. „Eine sehr aufwendige Prüfung, die zu einem Null-Ergebnis führte“, bringt es WIPUR-Geschäftsführer, Werner Prochaska, auf den Punkt.

Für Werner Prochaska, WIPUR-Geschäftsführer, war die Steuerprüfung lediglich Geldverschwendung.  |  Trenker

„Wir wurden durch den Aufsichtsrat informiert, dass es bei der WIPUR zu ,besonderen Buchungen’ gekommen sei. Da wir uns als Gemeinderäte nicht eventuell mit strafbar machen wollten, haben wir ein schriftliches Protokoll an die Staatsanwaltschaft geleitet“, erklärt die damalige Fraktionssprecherin von der Liste Baum & Grüne, Sabine Aicher, gegenüber der NÖN.

Im Nachhinein bezeichnet Prochaska die Vorgangsweise Aichers als rufschädigend und teuer. Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der Purkersdorfer NÖN.