Purkersdorf

Erstellt am 08. Februar 2018, 05:29

von Marlene Trenker

WIPUR blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Geschäftsführer blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Nächstes Projekt ist Neubau des Wienerwaldbades.

Bürgermeister Karl Schlögl (M.), Werner Prochaska (l.) und Ernst Grossmann berichteten über die Tätigkeiten der WIPUR.  |  NOEN, Trenker

Wenn man im Büro der WIPUR (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf GmbH) drei strahlenden Herren gegenüber sitzt, dann ist das meist gleichbedeutend mit guten Nachrichten. Und tatsächlich: „Das Geschäftsjahr 2016/2017 war sehr erfolgreich. Wir haben einen Jahresgewinn von fast 350.000 Euro erwirtschaftet“, sagen Geschäftsführer Werner Prochaska, der Vorsitzende des Aufsichtsrates Ernst Grossmann und Bürgermeister Karl Schlögl.

Das gute Geschäftsjahr zeige sich auch darin, dass ein Darlehen getilgt wurde, das noch über 20 Jahre Laufzeit gehabt hätte. „Das macht man nur, wenn man gut gewirtschaftet hat“, ist Ernst Grossmann zufrieden. Die Purkersdorfer können die Arbeit an vollendeten Bauprojekten messen.

Dies ist 2017 beispielsweise mit der Fertigstellung des Kindergartens in der Bad Säckingenstraße geschehen. Die WIPUR blickt aber auch selbstbewusst in die Zukunft. 2018 stehen einige neue Projekte an. „Das wohl größte sind die Hochbauten für das Wienerwaldbad. Im Frühjahr gibt es dazu eine Ausschreibung“, erklärte Geschäftsführer Werner Prochaska. Baubeginn ist nach der Badesaison, die Fertigstellung soll vor der Eröffnung 2019 erfolgen.

Schulstandort soll verbessert werden

Weitere Objekte sind ein Sanierungskonzept für den Stadtsaal und eine Verbesserung des Schulstandortes Purkersdorf. „Wir wollen den Hort von drei auf einen Standort zusammenführen“, sagte Schlögl. Es geht auch um die Schaffung von zusätzlichen Räumlichkeiten. Konkret gibt es Ausbauüberlegungen des Bildungsstandortes Schwarzhubergasse/Alois Mayer-Gasse.

Auch eine Erweiterung des Aufgabenbereiches ist sowohl für WIPUR als auch die Stadtgemeinde denkbar. „Wir würden gerne den Bereich Wasser-Müll-Kanal für die Gemeinde übernehmen“, so Grossmann. Karl Schlögl könnte sich hingegen eher die Parkraumüberwachung für die WIPUR vorstellen.

„Die Schulden sind rückläufig, das Vermögen steigt, ich freue mich schon auf eine Gewinnausschüttung an die Stadtgemeinde“, meint Karl Schlögl mit einem Augenzwinkern.