Erstellt am 25. April 2016, 15:24

von Jacqueline Kacetl

Radeln zwischen den Gemeinden. Ein neuer Radweg soll Pressbaum, Tullnerbach, Purkersdorf und Gablitz verbinden.

Verkehrsreferent Marcus Richter (SPÖ): »Schon der Weg zur Arbeit wäre die ideale Gelegenheit, regelmäßig Sport zu treiben.«  |  NOEN, zVg
Das Land Niederösterreich strebt eine Steigerung des Radanteils an. Vor drei Jahren wurde in Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), der NÖ Regional GmbH und der Energie- und Umweltagentur das Projekt „RADLGrundnetz“ mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Radwege auszubauen.

Umstieg aufs Rad soll attraktiver werden

Radfahren soll im Alltag attraktiver werden. In den letzten Jahren sei das Radfahren vor allem für die Bewältigung kurzer Strecken immer beliebter gerworden, heißt es von seiten der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich. „Das Rad wird nicht nur in der Freizeit zur Erholung und sportlichen Betätigung verwendet, sondern auch als Fortbewegungsmittel zum Arbeitsplatz und zur Erledigung von Alltagwegen.“

Für die Förderung des Radalltagsverkehrs soll nach Plänen des Landes ein zusammenhängendes, attraktives Radwegenetz entstehen, auf dem sich die Radfahrer sicher bewegen können.

Ein solches Radwegenetz soll auch in der Wienerwaldregion entstehen. Auch bereits bestehende Radrouten sollen darin eingebunden werden.

„Ein durchgehender Radweg, der die Gemeinden Pressbaum, Tullnerbach, Purkersdorf und Gablitz verbindet, ist im Entstehen“, erklärt Verkehrsreferent Marcus Richter (SPÖ).

Ein Klosterneuburger Planungsunternehmen wurde mit der Umsetzung beauftragt. Ein erster Zwischenbericht soll diesen Juni vorgelegt werden. Marcus Richter bereitet derzeit die Einreichung der Förderansuchen vor: „Fünfzig Prozent der Planungskosten und zwei Drittel der Errichtungskosten werden durch die Förderungen abgedeckt. Das müssen wir unbedingt nützen.“

In Gablitz und Purkersdorf sollen die Bauarbeiten diesen Herbst beginnen.