Purkersdorf

Erstellt am 28. August 2016, 19:32

von Martin Gruber-Dorninger

Ambros kam nach Hause. Als Überraschungsgäste kamen Seiler und Speer nach Purkersdorf.

Beim Konzert von Kim Wilde wurde schon davon gesprochen, dass der Purkersdorfer Hauptplatz aus allen Nähten platzt. Purkersdorfs Pop-Urgestein Wolfgang Ambros konnte dies aber noch einmal übertreffen. Angeheizt wurde die ohnehin schon gute Stimmung von den Purkersdorfer Allstars rund um Wolfgang Grünzweig und Karl Takats.

Die Veranstalter sprachen zur Spitzenzeit von 7.000 Besuchern, die einander in den Armen lagen und bereits vor Beginn mit „Wolferl, Wolferl“-Chören für Gänsehautstimmung sorgten. Spätestens nach den ersten Liedern lagen sich die Besucher verzückt in den Armen und sangen mit ihrem Wolferl seine größten Hits. Auch Organisator Niki Neunteufel war zu Tränen gerührt, Ambros erzählte einen kleinen Schwank aus seiner Kindheit, die unmittelbar mit dem heutigen Nikodemus in Verbindung stehen.

Ambros und Purkersdorf ist eine Lovestory

Die Großmutter von Neunteufel war gut befreundet mit Ambros Mutter. „Ich habe viele Stunden hier verbracht“, sagte Ambros auf der Bühne. Dem vor drei Jahren verstorbenen Vater Neunteufels, widmete Ambros dann auch dessen Lieblingslied „A Mensch möcht i bleibn.“ Doch damit ist die Herzensangelegenheit Purkersdorf für Ambros noch lange nicht beendet, denn als man dachte, es kann nicht mehr besser werden, traten Seiler und Speer auf die Bühne. Ambros Sohn Matthias agiert in dieser Formation als Schlagzeuger. Matthias Ambros war auch elf Jahre lang Mitarbeiter im Nikodemus.

Papa Wolfgang gönnte sich eine kleine Pause und ließ sich durch seine Überraschungsgäste Seiler und Speer vertreten. Die beiden brachten die Stimmung auf dem Purkersdorfer Hauptplatz zum Überkochen. Der Chef auf der Bühne war aber weiterhin Wolfgang Ambros. Und wie es kommen musste, formierten sich die drei Stars dann zu einer Band und musizierten gemeinsam.

Bürgermeister Karl Schlögl schwärmte auch von der Atmosphäre in seiner Heimatstadt: „Es geht fast nicht besser.“

Starker Auftritt sorgt für Gänsehaut

Dieser Meinung schlossen sich auch viele Besucher an, die von der gesanglichen Fitness von Ambros überrascht waren. Der Oberarmbruch war dem gebürtigen Purkersdorfer nicht mehr anzumerken. Über 150 Postings auf Facebook belegten die tolle Vorstellung von Wolfgang Ambros im packevollen Purkersdorf.

Ein durch und durch gelungener Abend, der in dieser Form wohl nur in Purkersdorf möglich ist.

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