Erstellt am 25. Mai 2016, 05:34

von Renate Hinterndorfer und Andrea Stoiser

Trinkwasser: "Wissen bald mehr". / Nachdem in der Vorwoche bekannt wurde, dass im Schwabendörfl Wasser verunreinigt ist, geht man nun auf die Suche nach den Ursachen. PRESSBAUM, EICHGRABEN / 

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Probleme mit Trinkwasser im Schwabendörfl waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Kürzlich gab es wieder einen Fall von verunreinigten Proben. (die NÖN berichtete in der Vorwoche). Nun ist es an der Zeit auf Ursachenforschung zu gehen. Pressbaums Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner und der Eichgrabens Bürgermeister Martin Michalitsch haben dabei unterschiedliche Ansichten, wie das Wasser denn nun ins Schwabendörfl kommt.

Ursache für die Verunreinigung ist unbekannt

Das Wasser wird mit einer aus Eichgraben kommenden Transportleitung über zwei Pumpstationen und nach Überwindung von 300 Metern Höhendifferenz in den Hochbehälter Hochstraß/Schwabendörfl gepumpt. Die Ursache für die Verunreinigung ist unbekannt. Für kurze Zeit hieß es, dass die Ursache dafür in Eichgraben liegen könnte. Dies ist aber nicht der Fall, wie eine Untersuchung gezeigt hat. Die Wasserleitung wird von der Gemeinde Klausen Leopoldsdorf betreut. Das Wasser für den Bereich Hochstraß bekommt die Gemeinde Klausen Leopoldsdorf unter anderem auch von Eichgraben. Dabei wird es über einen Hochbehälter, der von der Gemeinde Altlengbach betreut wird, weiter nach Hochstraß geleitet.

„Nachdem wir über die Verkeimung informiert wurden, haben wir umgehend über ein anerkanntes unabhängiges Labor eine Wasseruntersuchung veranlasst. Dabei wurde festgestellt, dass unser Wasser und jenes, das weiter nach Hochstraß befördert wird, in Ordnung ist,“ erklärt dazu Bürgermeister Martin Michalitsch. Darüber, wo die Verunreinigung entstanden sein könnte, möchte Martin Michalitsch nicht spekulieren.

„In ein paar Tagen wissen wir mehr“

Pressbaums Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner erklärt, dass es zwei Leitungen, gibt und eine davon aus Eichgraben kommt, jedoch: „Der Endspeicher liegt in KlausenLeopoldsdorf.“

Mittlerweile gibt es auch ein Ergebnis der Probe aus Klausen-Leopoldsdorf und diese ist wieder in Ordnung. Die Stadtgemeinde Pressbaum selbst hat ebenfalls eine eigene Probe eingesendet. Dieses Ergebnis ist jedoch noch ausständig: „In ein paar Tagen wissen wir mehr“, sagt Bürgermeister Schmidl-Haberleitner abschließend.