Mauerbach

Erstellt am 06. August 2016, 05:37

von Jacqueline Kacetl

Historische Platten für das Museum. Elemente des im 19. Jahrhundert erbauten Kutschenstalls bleiben erhalten und sollen von der Geschichte des Gebäudes erzählen.

Vizebürgermeister Erwin Hackl (SPÖ) zeigt den Heimatmuseum-Mitarbeitern Edith und Horst Bluschke die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Steinplatten, die für das neue Heimatmuseum bestimmt sind.  |  NOEN

Im Zuge des Umbaus wurden die alten Steinplatten, die den Boden des Kutschenstalles bedeckt hatten, auf einem gemeindeeigenen Grundstück an der Allhangstraße gelagert. Auf Wunsch des Bundesdenkmalamtes (BDA) und der Mitarbeiter des Heimatmuseums warten die Steinplatten dort auf ihren großen Auftritt: Sie sollen im Heimatmuseum, das in das Erdgeschoss des Kutschenstalls übersiedeln wird, verlegt werden.

„Das ist eine unheimliche Aufwertung für unser Museum“, freuen sich Edith und Horst Bluschke. Seit zwanzig Jahren engagiert sich das Mauerbacher Ehepaar ehrenamtlich für das Heimatmuseum, das neben Sonderausstellungen Exponate aus dem Römischen Reich zeigt sowie Sonderführungen für Schulklassen und private Gruppen anbietet. Neben den Steinplatten werden im Kutschenstall auch andere historische Elemente erhalten bleiben, erzählt Gemeinderat Gerhard Stitzle (SPÖ), der sich als Mitglied des Baubeirates mit dem Umbau beschäftigt: „Das alte Holzgebälk wird im Dachgeschoss eingebaut und es wurden alte Ziegel für die Wände verwendet.“ Geht es nach Edith und Horst Bluschke, sollen auch die Grenzsteine aus dem 18. Jahrhundert, die Wegstrecken markierten und jetzt im Garten des Heimatmuseums zu sehen sind, vor dem Kutschenstall aufgestellt werden. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Denn in den nächsten Wochen muss zuerst das Dach des historischen Gebäudes gedeckt werden.