Erstellt am 12. September 2015, 06:47

von Jacqueline Kacetl

Unvergessene Wüsten-Trips. In der Bühne unterhielt Helmut Tschellnig mit Anekdoten über seine Wüstenläufe.

 |  NOEN, Jacqueline Kacetl

Mit seinen in der Wüste bei diversen Marathons erlebten Abenteuern gestaltete Purkersdorfs umtriebiger "Kabaretteur" und Schauspieler Helmut Tschellnig, der diesen Samstag seinen 60. Geburtstag feiert, einen ganzen Abend in der Bühne.

Erster Wüstenlauf vor zehn Jahren

Immerhin zehn Jahre ist es her, dass sich Tschellnig die Teilnahme an seinem ersten Wüstenlauf in der marokkanischen Sahara, dem „Marathon des Sables“, zum Geburtstag wünschte. Wie jede Ersterfahrung brannte sich diese umso deftiger ins Gedächtnis.

Das dokumentierte Tschellnig in seiner Diashow auch an der Auswahl der Lebensmittel, die er in seinem Rucksack auf kilometerlangen Laufstrecken bei bis zu 50 Grad Hitze schulterte. Natürlich waren es genau die Malheurs, die den Zuseher immer wieder Lachtränen in die Augen trieben. So etwa der Power-Bar, der steinhart wie Beton wurde, oder das Risibisi-Fertiggericht, das wegen des fehlenden heißen Wassers „nicht zum Fressen“ war.

Nächster Marathon in der Namib-Wüste

Angesichts der Temperaturschwankungen mit nächtlichen Minusgraden wurden auch die Übernachtungen im mobilen Klo („weil es dort warm war“) zum Abenteuer. Oder ganz einfach Naturerlebnisse wie „in der Wüste neben einer Giraffenherde zu stehen“. Nach drei Wüstenläufen steht auch schon sein nächster Marathon, der ihn nächstes Jahr in die afrikanische Namib-Wüste führen wird, fest. „Man muss Pläne haben, weil die halten einen wach.“