Die Preise überreichten Erster NÖN-Chefredakteur Harald Knabl und NÖN-Chefredakteur Martin Gebhart.
Außergewöhnliche Niederösterreicher gibt es viele. Außergewöhnliche niederösterreichische Leistungen auch. Genau die, nämlich Niederösterreicher, die Außergewöhnliches geleistet haben, bittet die NÖN jedes Jahr vor den Vorhang. Und ehrt sie mit einem Preis, der nicht zufällig den Namen von Niederösterreichs Landespatron trägt. „Der NÖN-Leopold“, so Erster NÖN-Chefredakteur Harald Knabl, „ist mittlerweile einer der best-etablierten niederösterreichischen Preise.“ Und der feiert heuer auch gleich Geburtstag. Zum zehnten Mal schon hat die NÖN ihren Leopold vergeben – in sechs Kategorien und an sechs außergewöhnliche Niederösterreicher bzw. niederösterreichische Projekte aus dem ganzen Land.
Einer davon, der heurige Preisträger in der Kategorie Courage, kommt aus Kalladorf. Dieter Dötzl wollte eigentlich Polizist statt Postbus-Lenker werden. Und schnappte mit Beherztheit einen Dieb, der die Kassa am Großweikersdorfer Bahnhof gestohlen hatte. Von NÖ Sicherheitsdirektor und NÖN-Leopold-Juror Franz Prucher gab’s dafür Lob und das Versprechen: „Sie gehören ja befördert!“
Mut, Engagement und geistliche Töne
Mut und vor allem Engagement (wie auch die zweite NÖN-Leopold-Kategorie heißt) in einem ganz anderen Bereich hat auch eine weitere Preisträgerin bewiesen. Die Kremserin Maria Hetzer organisiert schon seit 15 Jahren Erholungsaktionen für Kinder aus Weissrussland.
Und holt dazu jedes Jahr 200 bis 300 Kinder nach Niederösterreich, was ihr, trotz aller Widrigkeiten, auch schon den höchsten Orden von Belarus eingebracht hat.
Orden haben die heurigen Preisträger in der Kategorie Kultur noch keine. Aber dafür jede Menge (auch internationale) Musikpreise. Jetzt gab es für die Heiligenkreuzer Zisterzienser-Mönche, die sich seit ihrer Erfolgs-CD „Chant“ auch über „laufend mehr Neueintritte“ freuen, einen NÖN-Leopold – während mit der Plattenfirma schon über das nächste Musikprojekt verhandelt wurde.
Musikprojekte hat ein anderer Preisträger, nämlich der in der Kategorie Sport, keine in Planung. Dafür schon die nächsten Siege. Davor gab’s für Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl noch schnell einen NÖN-Leopold. Wobei der Wilhelmsburger nicht nur über die Jury staunte, sondern auch über die anderen Nominierten. Und freimütig zugab, dass er eine davon, und zwar Ski-Weltmeisterin Kathrin Zettel, sogar selbst gewählt hätte.
An einen ganz woanders, nämlich in der Wirtschaft, herausragenden Niederösterreicher ging der fünfte NÖN-Leopold 2009. Den brachte Erster-NÖN-Chefredakteur Harald Knabl nicht in die Gumpoldskirchner Firmenzentrale, sondern in die Wiener Friedrichstraße. Dort, im gleichnamigen Forum, hatte Novomatic-General Franz Wohlfahrt der Bronzestatue von Hans Freilinger schon einen Platz reserviert – mit Blick auf die Sezession.
Und noch einen NÖN-Leopold gab es heuer. In der Kategorie Unsere Zukunft und für ein Schulprojekt, das Generationen zusammenbringt.
Das feierten die Preisträger, die Hauptschule Zistersdorf und ihre Direktorin Sandra Steineder im örtlichen Pflegeheim. Und versprachen, auch in Zukunft „miteinander auszukommen“ (so der Projekttitel).
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jubiläum, dieser war der unnötigste der 2009 vergeben wurde, an eine firma, die vom elend der elenden lebt, die durch ihre spielhallen not in den familien der spielenden einziehen läßt, den leopld hätte eine initiative gegen das glücksspiel eher verdient ! ich kreide der övp mit ihrem häuptling pröö an, daß er die büchse der pandora in niederösterreich öffnete, trotz geharnischten wiederstend der damaligen spö landesrätin kranzl die die misere wie auch der hammerhai vorausgesagt hatte, not, elend in den familien, verschuldung, ein kreislauf den zu unterbrechen durch sanktionierung des glücksspiels schwer möglich ist ! !!!