Erstellt am 30. September 2010, 00:00

Nagerlsterz. DANIELA KELLNER aus Dietmanns

Die Nagerl putzen, waschen und klein schneiden. Die Zwiebel klein schneiden und anrösten.
Die Nagerl so lange dünsten (mit Wasser bedeckt), bis das Wasser verdunstet ist. Ein Ei auf die Nagerlmasse schlagen und mit Kümmel, Salz, Pfeffer und Schnittlauch abschmecken.
Eierschwammerl, Nagerl oder Pfifferlinge sind in unseren Breiten ab Juni in Laub- und Nadelwäldern zu finden. Sie wachsen auf Moos- und Nadelboden, auch unter dürrem Falllaub, gesellig und oft in Massen. Pfifferlinge gehören zu den Leistenpilzen und weisen fast nie Maden- oder Schneckenbefall auf.
Pfifferlinge entfalten ein zartes Aprikosenaroma und sollten stets frisch verarbeitet werden. In einem Holzbehälter, abgedeckt mit einem Tuch, lassen sie sich im Kühlschrank einige Tage lagern.
Zum Trocknen oder zum Einfrieren eignet sich dieser Pilz weniger.

ZUTATEN
ca. 1/4 kg Eierschwammerl (Nagerl)
1 Ei
1 kleine Zwiebel (kann je nach Geschmack auch weggelassen werden)
Kümmel,
Salz,
Pfeffer,
Schnittlauch