Erstellt am 01. Oktober 2014, 10:48

Rehrücken im Hagebuttensaftl mit Grießknödeln. Familie Huber aus Niederstrahlbach bei Zwettl (Wirtshaus im Demutsgraben) verrät ihr Rezept für diesen außergewöhnlichen Leckerbissen.

Rehrücken im Hagebuttensafterl mit Grießknödel  |  NOEN

Zutaten für 4 Portionen:

1 Rehrücken (600-800 g, ausgelöst) oder Schlögel oder Schulter
1 Zwiebel, fein gewürfelt
3/16 l Rotwein
1/16 l Wildfond (oder Gemüsesuppe)
2 EL Hagebutten-marmelade
1 Schuss Orangensaft
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Öl und Butter zum Anbraten
Butter zum Montieren

Knödel:
300 ml Milch
80 g Butter
100 g Grieß
2 Eier
60 g Semmelwürfel, geröstet
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Milch mit Butter aufkochen, den Grieß einrühren, bis sich die Masse vom Boden löst. Kurz überkühlen lassen, Eier einmischen, Semmelwürfel beigeben und würzen. Etwas rasten lassen, dann Knödel von 4 cm Durchmesser formen. Unter einem feuchten Tuch oder in einem geschlossenen Gefäß rasten lassen, bis man sie benötigt.

Zwiebel in etwas Butter glasig anschwitzen, Hagebuttenmarmelade dazugeben und alles durchrühren. Mit Rotwein ablöschen und mit Suppe aufgießen. Orangen- und Zitronensaft dazugeben und alles 15 Minuten etwas einkochen lassen.

Rehrücken salzen, pfeffern und in einer zweiten Pfanne rundherum unter mehrmaligem Wenden ca. 5 bis 7 Minuten braten. Das Fleisch soll im Kern leicht rosa sein. Bratenstücke mit einem Deckel abdecken, warm stellen und kurz rasten lassen.

Den Bratenrückstand mit der Zwiebel-Hagebuttensauce aufgießen und alles einmal aufkochen lassen. Zuletzt Rehrücken wieder in die Pfanne legen und vor dem Servieren kurz in der warmen Sauce durchziehen lassen.

Falls Sie Rehschlögel verwenden: Den Hagebuttensaft in doppelter Menge zubereiten. Fleisch ebenfalls würzen und anbraten, dann mit der Zwiebel-Hagebuttensauce aufgießen und fertigschmoren. Dabei immer wieder mit Saft untergießen.

Knödel in leicht wallendem Salzwasser 12 Minuten kochen lassen und mit Fleisch und Saft servieren.
Dazu passt: Nusskraut oder Rotkraut.

Tipp: Die Grießknödel passen auch gut zu Rindfleisch oder anderem dunklen Fleisch.