Erstellt am 05. April 2016, 09:13

von Anton Johann Fuchs

Kaisers „Süße Sissi“. Benannt nach Kaiserin Elisabeth, wurde die Paradeiser-Sorte „Süße Sissi“ von den Gärtnern auf den Thron gehoben.

Paradeisersorte »Süße Sissi«  |  NOEN, Foto: Marschik

3.200 Paradeisersorten gibt es, sagt Johannes Käfer, Obmann der Gärtnervereinigung NÖ. Und eine davon, die „Süße Sissi“ (nach Kaiserin Elisabeth benannt), wurde von den Gärtnern zum Gemüse des Jahres gewählt. Das hätte auch den alten Kaiser sicher „sehr gefreut“ ...

Warum gerade diese Sorte? „Sie hat nur wenig Säure und ist deshalb bei Kindern und Menschen mit empfindlichem Magen sehr beliebt“, sagt Käfer. Und: „Wer es im Salat und auf dem Teller bunter mag, kommt mit der gelben dattelförmigen Kirschtomate voll auf seine Kosten.“

8.000 Jungpflanzen warten exklusiv bei 26 NÖ-Erwerbsgärtnern auf Kunden. „Kauft man beim Gärtner aus der Region, werden lange Transportwege vermieden und die Pflanzen erleiden keine Qualitätsminderung“, betont NÖ-Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Otto Auer.

Das passt auch in die Strategie der Landwirtschaftskammer, die Konsumenten für regionale Produkte sensibilisieren will: „Mein Produkt aus meiner Region von meinem Bauern punktet mit Qualität und Frische, genau das will ich, wenn das der Konsument lebt, dann hat auch die Vielfalt eine Chance“, setzt er einen Kontrapunkt gegen Konzerne, „die glauben mit Geld und Macht alles erreichen zu können“.