Erstellt am 12. Juli 2016, 04:50

von Michaela Fleck-Regenfelder

Die Besten der Grünen. Vom Pichlpoint in Joching, aus Großwiesendorf und vom Frauengrund im Kremstal kommen Österreichs beste Veltliner.

Machte 2015 laut Falstaff den besten Grünen Veltliner: Weingutsleiter Roman Horvath von der Domäne Wachau.    |  Foto: Falstaff / APA / Schedl

Er leuchtet grüngelb. Er schmeckt nach grünem Apfel, nach Marille, nach Weingartenpfirsich und ein bisschen nach Passionsfrucht. Und: Er ist ein „Paradeveltliner“.

Das sagt nicht nur Roman Horvath über seinen Grünen Veltliner Federspiel Pichlpoint 2015. Das sagen auch die Verkoster vom Falstaff-Verlag, die gemeinsam mit NÖs Landwirtschaftskammer und NÖs Versicherung gerade die besten Veltliner des Landes gekürt haben.

Der Beste, der Grüngelbe mit dem Grünen-Apfel-Aroma, kommt aus der Einzellage Pichlpoint in Joching, mitten in der Wachau. Gekeltert hat ihn einer der größten Weißweinproduzenten des Landes, die in Dürnstein beheimatete Domäne Wachau.

Platz 2 und 3 für Wagram und Kremstal

Gleich noch einmal fünf Sterne und Platz 2 gingen beim jüngsten Grünen Veltliner Grand Prix des Falstaff ins Weinbaugebiet rund um den Wagram, genauer: zu Harald Ernsts Weingut in Großwiesendorf und dessen Grünem Veltliner Classic 2015.

Der dritte Platz mit wieder fünf Sternen kommt aus Höbenbach. Und zwar vom Winzerhof der Familie Dockner. Die schaffte es mit einem ihrer Klassiker unter die besten Drei, und zwar dem Grünen Veltliner Kremstal DAC vom Kremser Frauengrund – und ebenfalls aus 2015.

„Extratrocken ausgebaut“

„Hervorragende Sortenvertreter“ gibt’s laut Falstaff aber noch viel mehr in Niederösterreich. Gleich 15 Grüne gingen beim diesjährigen Grand Prix mit 4,5 Sternen, der zweithöchsten Bewertung im Ranking, nach Hause – vom Grünen Veltliner Traisental DAC Obere Steigen von Markus Huber aus Reichersdorf bis zum Grünen Veltliner Kremstag DAC Kremser Weingürten von Josef Schmid aus Stratzing. Und mit vier Sternen als „sehr guter Typus“ wurden noch einmal 28 Veltliner ausgezeichnet.

Wobei: Klassisch mussten sie alle sein, die Grand-Prix-würdigen Grünen. Ohne Sauvignon-Bukett, ohne Riesling- oder Burgunder-Note und ohne Barrique-Aroma. Sondern: „extratrocken ausgebaut“ und mit maximal 13 Volumsprozent Alkohol – echte Veltliner eben (laut Falstaff). Alle Sorten und alle Sieger auf: www.falstaff.at