Erstellt am 15. November 2015, 11:15

200 Einsatzkräfte im Übungseinsatz. Rund 200 Einsatzkräfte nahmen an der Einsatzübung im Tunnel Rannersdorf teil.

 |  NOEN, ASFINAG

Brennende Autos und eingeklemmte Personen erforderten rasches und hochprofessionelles Handeln der rund 200 Einsatzkräfte.  Alle vier Jahre muss eine Einsatzübung dieses Ausmaßes durchgeführt werden. „Diese Übungen sind extrem wichtig“, sagt Dagmar Jäger, Tunnelmanagerin der ASFINAG, „von der reibungslosen Abwicklung des Einsatzes und der guten Kommunikation unter den Einsatzkräften, hängen Menschleben ab.“ Das Resümee der Tunnelübung stimmt beruhigend: „Alle Einsatzmannschaften agierten hochprofessionell und haben bewiesen, dass sie für den Ernstfall bestens gerüstet sind.“

Die Übung im rund zwei Kilometer langen Tunnel Rannersdorf wurde gemeinsam mit den Feuerwehren Schwechat und Rannersdorf, dem Roten Kreuz Schwechat, den Autobahnpolizeien Schwechat, Tribuswinkel und Alland, sowie dem Stadtpolizeikommando Schwechat abgehalten. Auch die ASFINAG nahm mit den Autobahnmeistereien Inzersdorf und Schwechat, sowie der Überwachungszentrale und der Tunnel-Betriebs-Leitung an der Großübung teil.

Großübungen sind per Gesetz vorgeschrieben

Im Abstand von höchstens vier Jahren müssen in Tunnel, die länger als 500 Meter sind, Großübungen mit allen Einsatzorganisationen stattfinden. Alleine heuer werden insgesamt 28 derartige Übungen von der ASFINAG organisiert und geleitet. Das Ziel dabei: Alle Einsatzkräfte sollen im Ernstfall genau über die Zufahrtsmöglichkeiten und die Ausrüstung jener Tunnel Bescheid wissen, die in ihrem Einsatzgebiet liegen.