Erstellt am 18. November 2015, 12:19

Als Lehrling hoch hinaus. Bei Kremsmüller in Schwechat werden derzeit 18 Lehrlinge ausgebildet. Ab September 2016 gibt es wieder freie Plätze.

Lehrlinge der Mess- und Regeltechnik dürfen erst ab 18 auf Baustellen eingesetzt werden. Um praxisorientiert lernen zu können, hat Kremsmüller im Werk in Schwechat eine Übungsanlage errichtet.  |  NOEN, zVg

Seit 1961 gibt es das oberösterreichische Unternehmen Kremsmüller. Der ursprüngliche Zwei-Personen-Betrieb erlebte seither eine steile Entwicklung. Heute ist der Industrieanlagenbauer eine 2.400 Mitarbeiter starke Unternehmensgruppe mit zahlreichen Stützpunkten und Firmensitzen im In- und Ausland.
Ein Standort, der in den letzten Jahren das rasanteste Wachstum erlebte, ist der Schwechater Stützpunkt der Kremsmüller Industrieanlagenbau KG. „Alle Leistungen, vom Rohrleitungsbau über den Spezialbehälterbau bis hin zum Hard- und Software-Engineering, können so auch in diesem zentralen Wirtschaftsraum angeboten werden“, freut sich Firmeninhaber Gregor Kremsmüller über die Entwicklung am NÖ-Standort: „Besonders entwickelt hat sich dabei der Bereich EMSR (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik). Er ist der mittlerweile Größte der Firmengruppe.“

Lehrlinge werden ständig gesucht

So ist es auch nicht verwunderlich, dass in Schwechat nach ambitioniertem Nachwuchs für verschiedene Bereiche gesucht wird. Eine fundierte Lehrausbildung liegt dem Unternehmen am Herzen. Zusatzausbildungen werden angeboten und diverse Ausbildungsverbunde eingegangen. Die technischen Lehrberufe werden zum Beispiel im Verbund mit der ÖBB angeboten, ein Teil der Ausbildung erfolgt auch in der ÖBB-Lehrwerkstätte.

Ab September 2016 werden wieder Lehrlinge für die beiden Berufe Metalltechniker/Maschinenbautechnik sowie für Elek- trotechnik in den Modulen Automatisierungs- und Prozessleittechnik oder Anlagen- und Betriebstechnik gesucht. Schon während der Ausbildung warten viele spannende Projekte, weiß Lehrlingsausbildner Lang: „Einige unserer Lehrlinge waren auf dem DC Tower in Wien, dem höchsten Gebäude Österreichs. Es wurde ein Sendemast installiert. Die Jugendlichen fanden das sehr aufregend.“