Erstellt am 06. April 2016, 14:32

von NÖN Redaktion

Aus Cabrio herausgeschleudert. Schwechater Pensionist kam mit Oldtimer von der Landesstraße ab und wurde ins Feld geschleudert. Mit schwersten Verletzungen wurde er per Notarzt-Heli ins UKH Wien-Melding geflogen. Unfallursache unklar.

 |  NOEN, NÖN

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am frühen Sonntagabend auf der L2004 zwischen Rauchenwarth und Himberg. 



Ein 76-jähriger Pensionist aus Schwechat war mit seinem Cabrio Richtung Himberg unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und dabei aus dem Fahrzeug geschleudert wurde.

Zuvor hatte sich das noch Auto überschlagen. Bewusstlos blieb der Rannersdorfer im Feld liegen. Das Auto landete ebenfalls im Acker. Nachkommende Autofahrer wurden auf das Unglück aufmerksam, wählten den Notruf und verständigten die Rettungskräfte.

Lenker erlag am Dienstag seinen Verletzungen

Sanitäter des Schwechater Roten Kreuzes und das Team von Christophorus 9  stabilisierten den Patienten, der künstlich beatmet werden musste. Nach der rund eine halbe Stunde dauernden Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der 76-Jährige ins Wiener UKH Meidling geflogen.

Laut Auskunft des Unfallkrankenhauses schwebte der Mann auch am Montag-Vormittag in akuter Lebensgefahr; in der Nacht auf Dienstag verstarb er, wie ein Sprecher des Spitals auf NÖN-Nachfrage am Mittwoch mitteilte.

Knapp zwei Stunden später der nächste Crash:

Der Verkehr wurde abschnittsweise abgefertigt, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rauchenwarth bargen das Fahrzeug. Kaum war die Unfallstelle geräumt und der Patient abtransportiert, wurden Exekutive und Rotes Kreuz erneut zu einem Verkehrsunfall alarmiert: Wieder war die L2004 zwischen Himberg und Rauchenwarth die Einsatzadresse, nur unweit von der Stelle des Cabrio-Crashes entfernt. Ein Motorrad – darauf ein Mann und eine Frau aus Vösendorf (Bezirk Mödling) – war von der Straße abgekommen.

Zwar bestand dieses Mal bei beiden Personen keine akute Lebensgefahr, dennoch wurden der Lenker und die Mitfahrerin unbestimmten Grades verletzt und mussten per Rettungswagen ins Krankenhaus nach Mödling gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die näheren Umstände zu klären.
 
Erst Mitte November mussten wir über einen tragischen Verkehrsunfall, der nur wenige Hundert Meter von der jetzigen Unfallstelle entfernt passiert war, berichten. Damals war die Autolenkerin, eine Pensionistin aus Hennersdorf (Bezirk Mödling), noch am Unfallort verstorben.