Erstellt am 07. Oktober 2015, 17:52

von Gerald Burggraf

Barrieren abbauen. Thema „Asyl“: Die Initiative „Himberger hilft“ will Bevölkerung zur Situation informieren. Termin: 14. Oktober ab 18 Uhr im Volkshaus.

 |  NOEN, © Alexandra Gruber

Derzeit leben rund 80 Flüchtlinge in Himberg. „Sie sind im Ort mittlerweile immer präsenter und werden daher auch mehr wahrgenommen. Dadurch entstehen möglicherweise auch Fragen, Bedenken und Gerüchte“, fasst Christoph Mayer, einer der Sprecher der Initiative „Himberg hilft“ zusammen.n.

Daher habe sich die Bürgerhilfsorganisation auch entschieden, am Mittwoch, 14. Oktober um 18 Uhr einen Informationsabend im Volkshaus abzuhalten.

„Wir denken, dass es notwendig ist, die Himberger Bevölkerung zu informieren“, so Mayer weiter. Man wolle informieren, aufklären und auch möglichen Vorurteilen und Ängsten entgegenwirken. „Das Ziel ist es, zu einem positiven Klima des Miteinanders beizutragen“, ergänzt Nicola Kokeisl-Sack, ebenfalls Sprecherin von „Himberg hilft.

Flüchtlinge werden am Podium nicht auftreten

Flüchtlinge werden bei der Infoveranstaltung eher nicht vor Ort sein. „Wir haben uns nach längerer Überlegung dazu entschieden, im Rahmen der Veranstaltung keine Flüchtlinge ‚auftreten‘ zu lassen. Es werden aber einige Geschichten über einzelne Menschen erzählt werden, über ihre Lebensumstände vor der Flucht, die Flucht selbst und ihre jetzige Situation“, erläutern die Sprecher.

Auftreten werden hingegen mit Maggie Raidl und Hannes Weigensamer zwei Vertreter von „Himberg hilft“, Pfarrer Czeslaw Duda sowie Peter Hyll und Martina Polleres von der Flüchtlingshilfe der Caritas, die örtliche Polizei sowie ein Vertreter der Flüchtlings-Betreuungsfirma SLC.

In weiterer Folge ist geplant, die Flüchtlinge bei öffentlichen Veranstaltungen einzubinden, um Barrieren langsam abzubauen. Eine Vorreiterrolle nimmt hier die Pfarre ein, die die Flüchtlinge beim Erntedankfest kommenden Sonntag willkommen heißen wird.