Moosbrunn

Erstellt am 09. Februar 2018, 07:53

von APA Red

Gasaustritt aus OMV-Anlage: Anrainer evakuiert. Ein Gasaustritt in Moosbrunn (Bezirk Bruck an der Leitha) hat am Donnerstagabend zu einer Evakuierung geführt. Das Leck war an einer Leitung zwischen einer Sonde und einer Station aufgetreten, sagte OMV-Sprecher Andreas Rinofner.

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"Wir sind um 18.30 Uhr alarmiert worden. Spaziergänger haben Gasgeruch wahrgenommen", erklärt Moosbrunns Feuerwehr-Kommandant Christian Stummer im Gespräch mit der NÖN.

Als "reine Sicherheitsvorkehrung", so Stummer, hat die Feuerwehr dann circa 80 Anrainer evakuiert und ins Feuerwehrhaus gebracht. "Dann haben wir auf die OMV-Mitarbeiter gewartet, die schließlich die Leitung abgedreht haben, sodass kein Gas mehr austreten konnte", erzählt Stummer. Die Anrainer konnten das Feuerwehrhaus gegen 22 Uhr wieder verlassen und in ihre Häuser zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der niederösterreichischen Polizei ist das Leck bei einer auf einem Feld situierten Gasreduzierungsanlage der OMV entstanden,Techniker der OMV seien umgehend zugezogen worden.

"Die Leitung ist leer und druckfrei"

Die Sonde sei abgeschaltet worden, damit kein Gas mehr austrete. "Die Leitung ist leer und druckfrei", erklärte der OMV-Sprecher kurz vor 22.00 Uhr. Der Grund für den Gasaustritt war vorerst unbekannt.

Nach dem Gasaustritt wird nun die Ursache für das Leck erhoben. Da sich die betroffene Leitung in eineinhalb Metern Tiefe befindet, muss laut OMV-Sprecher Andreas Rinofner die Genehmigung für Grabungsarbeiten vom Grundeigentümer eingeholt werden. Mit einem Ergebnis werde in ein bis zwei Wochen gerechnet, hieß es am Freitag auf Anfrage.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Moosbrunn, Gramatneusiedl und Velm sowie die OMV-Betriebsfeuerwehr. Die Feuerwehr Moosbrunn war insgesamt rund vier Stunden im Einsatz, wie Kommandant Christian Stummer berichtet. Nach abschließenden Aufräum- und Reinigungsarbeiten konnten die Kameraden gegen 22.30 Uhr die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dazu: "Danke an die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, die rasch gehandelt und die Anwohner in Sicherheit gebracht haben."