Erstellt am 10. Oktober 2015, 06:07

von Otto Havelka

Das Hirn im Kabarett. Max Neumeyer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Gemeindeamt, präsentierte sein neues Kabarett-Programm.

Max Neumeyer verblüffte das Publikum mit seinen Qualitäten als Sänger.  |  NOEN, Fotos: Havelka

Max Neumeyer ist ein umtriebiger Geselle: Journalist, Gemeinde-Mitarbeiter, Hobby-Kabarettist und demnächst will er in ein altes Bauernhaus im Südburgenland übersiedeln und „mehr autark leben“.
Am vergangenen Samstag feierte er mit seinem neuen Kabarett-Programm „Hirnwixen“ im Volksheim Premiere. – Ein zumindest teilweise lustiger Exkurs über das menschliche Gehirn und die Schnippchen, die es uns schlägt. Vom Orientierungssinn der Frauen beim Einparken bis zur „selektiven Wahrnehmung“ der Männer beim Hausputz.

An Perfektion mangelte es an diesem Abend vor allem bei der Technik. Just als Neumeyer zur Showeinlage „Ausdruckstanz“ ansetzte, streikte die Tonanlage.
Dafür überrascht Neumeyer mit seinen stimmlichen Qualitäten. Wenn er zu seiner Gitarre greift, muss sich das Publikum zumeist auf ein geharnischtes Protestlied gefasst machen, wie etwa den „Strache Rock´n´roll“: „Wenn ana anders red´, dann kriagn ma Angst“.

Womit wir wieder beim Funktionieren des Hirns wären. „Es gibt Leute, die haben Angst, und solche, die Angst vor denen haben, die Angst haben. – Nicht lustig, aber wahr.