Schwechat , Ebergassing

Erstellt am 05. Juli 2017, 03:52

von Gerald Burggraf

Boykott gegen Huber-Vertrag. Die Bürgermeister-Partei SPÖ plant einen Vertragsabschluss mit dem Deponiebetreiber Huber bezüglich der illegal geschütteten Gemeindeflächen in Wienerherberg.

Huber Trans

Legal weiter Auffüllen darf Huber nur, wenn das Golfplatzprojekt umgesetzt und das steht derzeit in den Sternen. Denn die Firma Huber brachte eben erst ein Insolvenzverfahren hinter sich. Der Deponiebetreiber müsste bei Vertragsabschluss 350.000 Euro an die Gemeinde zahlen, 100.000 Euro wohl sofort.

Doch die Oppositionsparteien ÖVP und Eber machten der SPÖ einen Strich durch die Rechnung und ließen die Gemeinderatssitzung vergangene Woche während dieses Tagesordnungspunktes platzen. Sie verließen den Saal, wodurch keine 2/3-Anwesenheit mehr gegeben war und sich das Gremium vertagen musste. Der Beschluss wird nun in der nächsten Gemeinderatssitzung nachgeholt, dann ist aber nur eine einfach Mehrheit nötig, wodurch die SPÖ den Punkt mit ihrer absoluten Mehrheit durchwinken kann.

Warum die Opposition den Vertrag skeptisch sieht und was die Bürgermeister-Partei für eine Vertragslösung mit der Firma Huber ausverhandelt hat lest ihr in der aktuellen Printausgabe der Schwechater NÖN oder im E-Paper.