Erstellt am 22. September 2015, 15:22

von NÖN Redaktion

Intensiver Tag für die Stadt-Feuerwehren. Für die Freiwilligen Feuerwehren Schwechat und Rannersdorf gab es vorigen Dienstag einen Tag lang sehr viel zu tun.

Der verunfallte Biker wurde bestens betreut.  |  NOEN, FF Schwechat

Kurz nach Mittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schwechat und Rannersdorf zu einer schweren Bergung alarmiert. Ein mit 28 Tonnen Asche beladener Sattelzug stürzte auf der S1 beim Knoten Schwechat um und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Fahrer wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt.

Die ausgeflossenen Betriebsmittel wurden auf der Fahrbahn gebunden und aufgefangen. Die Feuerwehr Rannersdorf baute den Brandschutz auf. Das Sattelkraftfahrzeug wurde unter Zuhilfenahme einer Bergefirma geborgen und abtransportiert.

Bergung einer leblosen Person im Schwechatbach

Parallel zu diesem Einsatz wurden die Kameraden zur Unterstützung der Polizei zur Bergung einer leblosen Person im Schwechatbach alarmiert. Kurz nach dem Einrücken wurde die FF Schwechat erneut auf die Autobahn alarmiert. Diesmal handelte es sich um eine Motorradbergung mit einer verletzten Person. An der Einsatzstelle angekommen, fanden die Helfer den verletzten Motorradfahrer vor, sowie das verunfallte Motorrad. Ein Sanitäter der Feuerwehr sowie ein zufällig anwesender Sanitäter versorgten den Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Zum Abschluss des Tages fand am Abend eine Übung im Feuerwehrhaus statt. Geübt wurden die Grundlagen der Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall.

„Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwechat-Rannersdorf und allen anderen eingesetzten Kräften“, so Feuerwehrkommandant Markus Mikeska abschließend.