Erstellt am 28. Mai 2016, 05:54

von Gerald Burggraf

„Defi“ für rasche Hilfe. Wiederbelebungsgerät ist öffentlich zugänglich bei Schule angebracht. Nächstes Jahr folgt Defibrillator für Margarethen.

VP-Bürgermeister Markus Plöchl und SP-Gemeinderat Helmut Tomek mit dem lebensrettenden Defibrillator.  |  NOEN, Foto: Burggraf

„Leben retten ist ganz einfach“ – unter diesem Motto setzt die Gemeinde derzeit gezielte Aktionen. Allen voran setzte sich Helmut Tomek, zuständiger SP-Gemeinderat für Soziales und Gesundheit, für die Anschaffung eines Defibrillators ein. Wichtig dabei: Das Gerät zur Wiederbelebung bei einem Herzstillstand sollte öffentlich zugänglich sein.

Seit wenigen Tagen hängt nun ein sogenannter „Defi“ direkt neben der Eingangstür der Volksschule. „Der Zugriff ist dadurch 24 Stunden garantiert“, betonen SP-Mandatar Tomek und VP-Bürgermeister Markus Plöchl. Die Anschaffungskosten inklusive Aufladestation und Halterung belaufen sich auf rund 2.000 Euro.
Bis auf Weiteres wird es einen Defibrillator nur in Enzersdorf geben. „Sobald die neue Arztpraxis fertig ist, wird auch dort ein Gerät installiert“, so die Gemeindepolitiker. Voraussichtlich wird dies Anfang des kommenden Jahres soweit sein.

Parallel zu den „Defis“ wird es am 18. und 25. Juni jeweils von 8 bis 17 Uhr einen Ersthilfe-Kurs des Roten Kreuzes im Volksheim geben. Dort kann dann auch die Handhabung mit dem Notfallgerät ausprobiert werden.