Erstellt am 23. September 2015, 10:33

von APA Red

Fazekas kehrte ins Parlament zurück. Hannes Fazekas ist am Mittwoch in den Nationalrat zurückgekehrt. Der Ex-Bürgermeister von Schwechat ersetzt im SPÖ-Klub Hubert Kuzdas, der in die Privatwirtschaft gewechselt ist.

 |  NOEN, Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles/Robert Zolles
Die Rückkehr Fazekas' ist nicht unumstritten, erstens wegen der laufenden Ermittlungen in Sachen Multiversum und zweitens wegen der Frauenquote.

Denn in der immerhin zehnköpfigen Niederösterreicher-Fraktion der SPÖ gibt es gleich neun Männer und das obwohl Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek Niederösterreicherin ist und Listenerste bei der Nationalratswahl war.

Dennoch kam nun Fazekas nach zwei Jahren Pause zurück ins Hohe Haus. Freilich war er auch auf der Kandidatenliste erster Nachrücker.

NÖN.at hatte berichtet:



Wenig aufregend gestaltete sich der Auftakt der vor allem der Flüchtlingskrise gewidmeten Plenarsitzung. Für die "Aktuelle Stunde" hatte die SPÖ das Thema Schulstart ausgewählt. Neben viel Lob für die eigene Schulpolitik seitens der Sozialdemokraten und Kritik vor allem von FPÖ, NEOS und Team Stronach an dieser kam man auch hier an der Flüchtlingsthematik nicht ganz vorbei.

Bildungsministerin Heinisch-Hosek betonte, dass alle Kinder an Österreichs Schulen willkommen seien. Gerade einmal 6.000 Kinder seien zusätzlich im System unterzubringen, das sei nicht einmal ein Kind pro Schule. Auch VP-Mandatar Asdin El Habbassi versicherte, dass die Schule hier einen Beitrag zur Integration leiste.

Dass die Kinder zu unterrichten sind, wollte niemand bestreiten. Selbst FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz verwies auf die Gesetzeslage und fragte sich, wieso man darüber überhaupt diskutieren wolle. Auf getrennten Unterricht von jenen, die noch kein Deutsch beherrschen, drängte vor allem Team Stronach-Klubchef Robert Lugar.