Schwechat

Erstellt am 11. August 2016, 05:15

von Gerald Burggraf

AUA-Finanzen im leichten Steigflug. Die Airline erwirtschaftet Erlöse von über 1 Milliarde Euro. Ausblick dennoch eher verhalten.

 |  NOEN, Gleiß

„Die Freude über die Verbesserung unseres wirtschaftlichen Ergebnisses ist derzeit eher verhalten“, vermeidet Finanz-Vorstand Heinz Lachinger Luftsprünge. Austrian Airlines (AUA) kann sich im ersten Halbjahr dennoch über Gewinnsteigerungen freuen.

Die Gesamterlöse stiegen etwa um 2,9 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro an. Die Aufwendungen sind jedoch auf fast 1,058 Milliarden Euro angewachsen. Hintergrund sind ein starker Dollar und höhere Personal- und Schulungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Embraer-Einflottung. Am Montag hob das achte Flugzeug des brasilianischen Herstellers zum Erstflug unter AUA-Flagge ab.

Aufgrund der Entwicklung bei Einnahmen und Ausgaben lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bei zwei Millionen Euro und damit deutlich über dem des Vorjahres. Denn 2015 erreichte die AUA ein negatives Ergebnis von 17 Millionen Euro. Die Verbesserungen konnten vor allem durch geringere Treibstoff- und Technikkosten sowie einen positiven Einmaleffekt aus dem Abschluss eines langfristigen Mietvertrags mit dem Flughafen Wien-Schwechat erzielt werden.

Der Ausblick für das Gesamtjahr fällt vorsichtig aus. Dennoch erwartet man sich eine Steigerung zum Jahr 2015.