Erstellt am 04. Dezember 2015, 11:33

von Andreas Fussi

Flughafen Schwechat setzt stark auf Nachhaltigkeit. Flughafen präsentiert Erfolge und ambitionierte Zukunftsziele für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.

 |  NOEN, Andreas Fussi

Als Symbol für Nachhaltigkeit wählten die Flughafenvorstände Julian Jäger und Günther Ofner einen Wagen des CAT (City Airport Train) zur Präsentation des neuen Nachhaltigkeitsberichts.

„Nachhaltigkeit ist für die Flughafen Wien AG ein wichtiges Unternehmensziel“, betonte Ofner. Die erfolgreiche Entwicklung zeige, dass es möglich sei „sowohl wirtschaftlich wesentlich produktiver zu werden, gleichzeitig die Kundenzufriedenheit und Servicequalität zu steigern, Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit zu verbessern und trotz Rationalisierung und Produktivitätssteigerung positive soziale Akzente für die Mitarbeiter zu realisieren“.

Erfreuliche Fortschritte erzielt 

Als Beispiele dafür nennt er: Papamonat, flexiblere Arbeitszeiten, Projekte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Projekt Ältere Arbeitnehmer. Das in der Flughafen Wien AG installierte Nachhaltigkeitsmanagement soll sicherstellen, dass die ambitionierten Zukunftsziele erreicht werden.

Der vorgestellte Nachhaltigkeitsbericht zeige, dass in allen wesentlichen Dimensionen erfreuliche Fortschritte erzielt werden konnten.

Im Bereich des Energie- und Umweltmanagements wurden bereits über 100 Maßnahmen durchgeführt, die zu einer wesentlichen Reduktion des Energieverbrauchs, des CO2 Ausstoßes und zu einer Erhöhung der Energieeffizienz geführt haben. So laufen die Planungsarbeiten für die Errichtung von zwei neuen Photovoltaikanlagen mit je 300KW/peak Erzeugungskapazität auf Hochtouren – „sie sollen noch im ersten Halbjahr 2016 installiert werden und dann rund 1,4 Millionen KW Strom pro Jahr erzeugen.

275.000 Liter Diesel einsparen

Als Maßnahme zur Reduktion von Emissionen werden zum Beispiel 30 Stück elektrobetriebene Cateringhubwägen angeschafft, die die bisherigen dieselbetriebenen ersetzen – „allein mit dieser Maßnahme sollen jährlich rund 275.000 Liter Diesel eingespart werden.“

Julian Jäger verwies auf laufende Optimierungen des Betriebes – insbesondere der Roll- und Wartezeiten der Flugzeugturbinen – „alleine damit sollen 1250 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.“