Erstellt am 09. Dezember 2015, 05:48

von Andreas Fussi

Forderung: U3 bis nach Schwechat. Neuer Simmeringer FPÖ-Bezirkschef setzt sich für U3-Verlängerung bis nach Schwechat ein.

Wird die U3 jemals über Simmering hinaus fahren? Viele wünschen es sich, zuletzt der gerade neu angelobte Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler. Foto: NÖN  |  NOEN, NÖN
In einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ schlägt der neue Bezirksvorsteher von Simmering, Paul Stadler (FPÖ), vor, die Wiener U-Bahnlinie U3, die zurzeit auf Höhe des Simmeringer Platzes ihre Endstation hat, bis nach Kaiserebersdorf zu verlängern.

Und ginge es nach ihm, sollte die U3 überhaupt bis Schwechat und darüber hinaus noch weiter bis zum Flughafen fahren, um den Pendlerverkehr aus Niederösterreich und dem Burgenland abzufangen.

Straßenbahn-Verlängerung für Krenn realistischer

Die Schwechater Wirtschaft hat die Verlängerung der U3 über die Landesgrenze hinaus schon vor Jahren gefordert. „Das Schwechater Stadtzentrum würde mit einer U-Bahn-Station erheblich aufgewertet“, meinte 2009 der damalige Wirtschaftskammer-Obmann, Franz Therner, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

„Jede Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs für Schwechat ist willkommen!“, findet die für den Öffentlichen Verkehr zuständige Schwechater Vizebürgermeisterin Brigitte Krenn (Grüne). „Eine Verlängerung der Straßenbahn nach Schwechat sehe ich als realistischer als die U-Bahn-Verlängerung, trotzdem würde ich diese begrüßen.“

Die Flughafenschnellbahn als Öffentliches Personennahverkehrsmittel werde leider stiefmütterlich behandelt. Krenn: „Hier braucht es dringend einen Viertelstundentakt für die Schnellbahn, dann wäre auch die Anbindung für den Flughafen sowie für die Pendlerinnen gegeben.“