Erstellt am 19. November 2015, 11:03

von Otto Havelka

Gemeindeamt Ebergassing muss barrierefrei werden. Die Zeit drängt: Eigentlich sollte laut Gesetz das Gemeindeamt schon mit Ende des Jahres barrierefrei sein.

Das Gemeindeamt bleibt, wo es ist. Ein Neubau wäre zu teuer.  |  NOEN, Foto: Havelka

"So schnell wie möglich" soll laut SP-Bürgermeister Roman Stachelberger mit den Umbauarbeiten im Gemeindeamt begonnen werden. Konkret bedeutet das: Im Stiegenhaus wird ein Lift eingebaut, mit dem man künftig zum „Empfang“ in den ersten Stock gelangt, wo derzeit noch der Sitzungssaal eingerichtet ist. Dieser wird ins Erdgeschoss verlegt, wo auch barrierefreie WCs eingebaut werden, zumal dort auch die „Tafel Österreich“ beheimatet ist. Dafür müssen laut Stachelberger ein bis zwei Garagen geopfert werden. Ersatzlösungen sollen mit den Anrainern gesucht werden.

Und neben einigen Umwidmungen von Zimmern werden auch alle Fenster im Gemeindeamt erneuert. Konkrete Kostenvoranschläge gibt es noch nicht. Stachelberger schätzt den gesamten Investitionsbedarf aber auf rund eine Million Euro. Das sei die kostengünstigste Variante, um das Gemeindeamt barrierefrei zu machen.

„Natürlich wäre es schön gewesen, gleich ein neues Gemeindeamt zu bauen, aber das können wir uns nicht leisten“, bedauert Stachelberger. Die Kosten dafür wären „mehr als doppelt so hoch“ gewesen. „Dieses Geld brauchen wir, um einen neuen Kindergarten zu bauen, die Schule zu erweitern und Straßen zu sanieren.“