Erstellt am 12. Februar 2016, 05:28

von Benjamin Mühlbacher

Zukunft von Evonik ist weiter unsicher. Treffen von Evonik-Vertretern und Bürgermeisterin Erika Sikora brachte kaum neue Erkenntnisse.

Die Schließung des EVONIK-Werkes in Gramat steht nach wie vor im Raum. Entschieden wird im zweiten Quartal.  |  NOEN, Foto: Burggraf

Wie die Zukunft des Werkes in Gramatneusiedl aussieht, kann momentan niemand sicher sagen. Das von der Evonik Para-Chemie für Ende Jänner angesetzte Treffen mit SP-Bürgermeisterin Erika Sikora hat vergangene Woche stattgefunden, gesicherte Aussagen, ob der Betrieb weiter bestehen bleibt, gab es dabei aber nicht. „Ich bin mit drei Vertretern der Para-Chemie zusammengesessen“, so Sikora nach dem Treffen, „herausgekommen ist dabei aber lediglich, dass noch keine Entscheidung gefallen ist.“

Man sei noch auf der Suche nach Lösungen, nicht nur für die Niederlassung in Gramatneusiedl, sondern weltweit für den Konzern.
Am Rande des Treffens hieß es, diese Entscheidungen werden nicht vor dem zweiten Quartal dieses Jahres fallen. Sikora zeigte sich auch nach der Besprechung mit den Evonik- Vertretern zuversichtlich: „Ich bin nach wie vor positiv gestimmt und hoffe, dass der Standort erhalten bleiben kann.“ 186 Jobs stünden im Falle einer Schließung auf dem Spiel, Innerorts ist bereits von „Marienthal 2“ die Rede.