Erstellt am 23. September 2015, 05:27

von Jutta Hahslinger

Streit um Eierspeis. Mit einem Faustschlag beendete Pensionist Debatte über beanstandete Mahlzeit. Urteil: 100 Euro Schmerzensgeld.

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Eine Herrenrunde fand sich am 31. Juli dieses Jahres im Volkshaus in Himberg ein. Runde um Runde wurde gezecht und bei einigen Gästen meldete sich dann ein Hungergefühl: Unter anderem wurde eine Eierspeise geordert.

Als diese nicht zum Wohlgefallen des Gastes ausfiel „De ist an‘brennt“ und der Wirt anderer Meinung war, kam es zunächst zu einem verbalen Schlagabtausch.

44-jähriger Pensionist beschimpfte Gastwirt

In die hitzige Debatte mischte sich dann ein 44-jähriger Pensionist aus Himberg ein und beschimpfte den Gastwirt unflätig. „Der Wirt kam mir zu nahe und da habe ich ihn einfach weggeschoben“, schildert der stattliche 44-Jährige vor Gericht. Er will dem Gastwirt keinen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben.

„Die dicke Lippe des Wirten spricht aber für einen Faustschlag“, kommentiert der erfahrene Strafrichter Manfred Hohenecker die Unschuldsbeteuerung des Pensionisten.

Die Streit-Causa findet schlussendlich ein diversionelles Ende: Der Himberger muss 100 Euro Schmerzensgeld an das Opfer zahlen.