Erstellt am 15. September 2015, 15:32

von Andreas Fussi

Die Einheit sollte erhalten werden. Andreas Fussi über die Auflösung des Bezirkes & die Rolle Schwechats.

Nun geht überraschend alles ganz schnell. Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, ob der zerrissene Bezirk Wien-Umgebung Sinn macht oder nicht. Die Bürger haben sich längst an „WU“ gewöhnt. Nun aber gibt es eine Entscheidung der Landesführung und die bedeutet das Aus für den 21. niederösterreichischen Bezirk. Durch diesen ersten Schritt der Verwaltungsreform wird man zumindest zwei Millionen Euro einsparen.

Dennoch ist aus der Sicht der Schwechater die Vorgangsweise zu überdenken. Den Gerichtsbezirk Schwechat zu zerreißen, ist eine unglückliche Lösung. Diese gewachsene Einheit mit 13 Gemeinden sollte in einem Stück mit Bruck fusioniert werden und nicht die drei Gemeinden Leopoldsdorf, Maria Lanzendorf und Lanzendorf zum Bezirk Mödling wandern. Über den künftigen Bezirksnamen wird auch zu diskutieren sein. Denn Schwechat, das doppelt so viele Einwohner wie Bruck hat, sollte sich im Namen wiederfinden. Ein (alphabetischer) Vorschlag: Bezirk Bruck-Schwechat.