Erstellt am 17. Februar 2016, 05:59

von Gerald Burggraf

Ein Weg aus dem Dauertief. Gerald Burggraf über die Chancen einer neuen Außendarstellung von Schwechat.

Multiversum hier, Multiversum da, die krisengeschüttelte Halle überstrahlt jedes andere Thema in der Stadtgemeinde Schwechat. Keine Frage, die Entstehungsgeschichte und vor allem die späteren undurchsichtigen Geldflüsse sind mehr als dubios. Die Eventhalle selbst ist da nur der Leidtragende, beweist sie bei sämtlichen Veranstaltungen doch ihre Klasse.

Doch die einst so wirtschaftliche glorreiche Stadt ist nur noch einer Schatten ihrer Selbst. Die Causa Multiversum wirkt sich auf potenzielle Investoren in Schwechat sicher keineswegs förderlich aus. Und dennoch ist es umso bemerkenswerter, dass ein Projektentwickler 80 Millionen Euro in der Braustadt investieren will. Noch ist das Mega-Projekt nur am Papier vorhanden, doch die Vision bietet Schwechat einen Weg aus dem Dauertief.

Es scheint beim „Hangar“ alles auf Schiene, im Herbst soll Baustart sein. Die Stadt kann nur hoffen, dass der Projektbetreiber alle Versprechen hält. Wenn ja, dann könnte vielleicht schon bald ein neues Projekt das Multiversum überstrahlen.