Erstellt am 20. Januar 2016, 05:28

Ein zweites Marienthal?. Alleine die Gerüchte über eine mögliche Schließung des größten Arbeitgebers im Ort lässt den Verantwortlichen in Gramatneusiedl den Schweiß auf der Stirn gefrieren. Es wäre ein „Marienthal reloaded“, natürlich mit weit weniger weitreichenden Folgen als beim Aus der ehemaligen Textilfabrik im Jahr 1930.

Alleine die Gerüchte über eine mögliche Schließung des größten Arbeitgebers im Ort lässt den Verantwortlichen in Gramatneusiedl den Schweiß auf der Stirn gefrieren. Es wäre ein „Marienthal reloaded“, natürlich mit weit weniger weitreichenden Folgen als beim Aus der ehemaligen Textilfabrik im Jahr 1930.

Und dennoch wäre es ein schwerer Schlag. Auch wenn nicht alle 186 Mitarbeiter aus Gramatneusiedl stammen, so haben doch einige Ortsbewohner ihre berufliche Heimat in der Para-Chemie gefunden. Betrieben wird das Plexiglas-Werk vom deutschen Konzern „Evonik“, dieser überlegt nun eine Schließung – aus Kostengründen. Wieder eine, parallel zum vergangenen Jahrhundert.

Den größten Schlag würde ein Aus aber für die ohnehin finanziell klamme Kommune bedeuten. Ein Budgetloch im sechsstelligen Bereich könnte sich auftun. Daher muss die Gemeindeführung alles in ihrer Macht stehende Tun, um das Aus zu verhindern. Denn die Auswirkungen für die Kommune wären verheerend.