Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:18

von Christopher Schneeweiß

Hinrunde dient zum Aufbau. Christopher Schneeweiß über den SC Moosbrunn.

Zuerst ja, dann wieder nein: Der SC Moosbrunn konnte einem bei der Trainersuche richtig leid tun. Eigentlich war sich der Klub rasch darüber im Klaren, dass Toni Dwornikowitsch der neue Chef auf der Betreuerbank werden soll. Der Mannersdorfer Meistermacher willigte ein, legte mit seiner Arbeit los, sichtete Mannschaft und neue Spieler. Und dann sprang er doch noch ab und ging ins Burgenland.

Keine Gentleman-Aktion, aber die Moosbrunner haben aus der Not eine Tugend gemacht: Christian Kruckenfellner – eigentlich als Co-Trainer geplant – übernimmt das Zepter. Wer weiß: Womöglich erweist sich der ungeplante Neo-Coach als Glücksgriff und der Erfolg stellt sich wieder ein.

Ohne neue Spieler wird aber auch er es schwer haben. Denn vier Kicker verlassen den Verein. Und in der Hinrunde sah es bekanntlich alles andere als rosig aus: Der SC überwintert an neunter Stelle mit eben so wenig Punkten auf dem Konto.

Was das für das Frühjahr bedeutet, ist klar: Die Moosbrunner müssen langfristig planen und sich jetzt so verstärken, um in der nächsten Saison einen vernünftigen Mannschaftsstamm zu haben. Die Hinrunde wird also dazu dienen, um ein neues Teamgefüge aufzubauen.