Erstellt am 13. Januar 2016, 05:23

von Gerald Burggraf

Neue Namen & alte Probleme. Gerald Burggraf über den Rücktritt von WSA-Chef Martin Sörös.

Er ist der Letzte der „alten Riege“ in der Causa rund um den finanziellen Bauchfleck des Schwechater Multiversum: Martin Sörös, bisher Geschäftsführer der Werner Schlager Academy (WSA). Mit seinem Rücktritt stehen sich nun drei neue und zueinander bisher unbelastete Gesprächspartner aufseiten von Stadt, Multiversum und WSA gegenüber.

Statt Hannes Fazekas, Franz Kucharowits/Ronald Regnemer und eben Martin Sörös verhandeln nun Karin Baier, Annette Neumayer-Weilner und Katharina Kolland-Twaroch über die Zukunft der einstigen Prestigeprojekte. Doch neue Namen alleine werden nicht reichen, um die Probleme zu klären.

Die gute Gesprächsbasis ist aber nun einmal gegeben, unabdingbar in einem Fall, wie er sich hier darstellt. Dennoch ist Eile geboten. Bis 2. März muss etwa das Dilemma der WSA geklärt sein und auch die Zeit für das Multiversum wird knapper. Die Stadtgemeinde bläst aus dem letzten Loch, eine Lösung muss her. Und zwar jetzt oder Schwechat trägt auf ewig den Makel „Halle für alle“.