Erstellt am 27. Januar 2016, 05:13

Wichtiger Anreiz für die Athleten. Raimund Novak über den Verbandswechsel des HSV.

Mit dem Wechsel vom burgenländischen in den niederösterreichischen Leichtathletikverband hat der Verein HSV Laufsport Kaisersteinbruch, mit dem ehemaligen Sitz in Bruckneudorf, den ersten Schritt in eine sportliche Weiterentwicklung gemacht. Im Burgenland klare Nummer eins, fehlte aufgrund der fehlenden Konkurrenz das Duell auf Augenhöhe.

Immer wieder versuchte der Klub in andere Bundesländer, wie Steiermark, auszuweichen, um neue Herausforderungen zu suchen. Mit dem Verbandswechsel können sich die HSV-Athleten, darunter rund 90 Kinder, künftig mit stärkeren Gegnern, wie der SV Schwechat, messen. Ein wichtiger Anreiz für jeden Wettkämpfer hinsichtlich sportlicher Weiterentwicklung.

Die Vereinssitzverlegung nach Bruck ist aufgrund der Trainingsstätte in der örtlichen Volksschule (Sporthalle) und der Austragung des Citylaufes ein logischer Schritt. Zudem verfügt der Verein, im Gegensatz zur Gründungszeit, nun hauptsächlich über Athleten, die in Bruck oder den umliegenden niederösterreichischen Gemeinden beheimatet sind. Zwar werden einige burgenländische Athleten den HSV verlassen, mit den Vorteilen im neuen Verband werden sich allerdings andere entscheiden, dem Verein beizutreten.