Erstellt am 27. Januar 2016, 05:08

Angebot erweitert. Die IMS Lanzendorf will künftig auch vor Schulbeginn Betreuung anbieten. Sommerschule im August geplant.

Direktor Reinhard Ransböck bastelt an zukunftsträchtigen Angeboten in der IMS Lanzendorf.  |  NOEN, Foto: Maier
 | Mit einer Frühbetreuung und einer Sommerschule plant die IMS Lanzendorf, künftig ihr Programm auszuweiten: Direktor Reinhard Ransböck bastelt derzeit an der Ausführung. „Viele Kinder werden von ihren Eltern berufsbedingt schon ab halb sieben in die Schule gebracht, wo sie dann vor der Tür warten müssen. Das Schulhaus können wir aber erst ab sieben Uhr öffnen. Das ist natürlich speziell im Winter unangenehm“, umreißt Ransböck die Problemstellung.

In Zusammenarbeit mit der Volkshilfe soll nun ein System etabliert werden, das die Betreuung ebenso einschließt wie eine Versorgung – also ähnlich wie die Nachmittagsbetreuung nach der Schule ablaufen soll. Die Kosten sollen dabei deckend an die Eltern weitergegeben werden. Noch gibt es keine konkreten Pläne, durch Gespräche mit den Verantwortlichen soll aber in Kürze ein passendes Konzept erstellt werden.

Sommermonate als Vorbereitung

Auch denkt Ransböck in die weitere Zukunft: Mit einer Sommerschule will er Schülern der jeweils künftigen zweiten, dritten und vierten Klassen die Möglichkeit bieten, die letzten zwei Augustwochen für die Vorbereitung auf das kommende Schuljahr zu verwenden. Die Eltern wurden über dieses Konzept bereits informiert.
„Ich denke dabei an die Standardfächer wie Mathematik, Englisch oder Deutsch“, so Ransböck.

„Das soll keine explizite Vorbereitung auf eine etwaige Nachprüfung, aber trotzdem eine Wiederholung des Stoffes sein und sich sowohl an den Bedürfnissen der Kinder als auch an möglich Betreuungsengpässen vonseiten der Eltern orientieren.“ Den Unterricht sollen Studenten durchführen: „Damit können sie Erfahrungen sammeln. Selbstverständlich möchte ich aber auch das Gehalt eines Lehrers im ersten Unterrichtsjahr zahlen.“ Siebzehn Anmeldungen liegen bereits vor.