Erstellt am 25. Dezember 2015, 07:48

von Nicole Nestler

Leitbild beschlossen. Gemeinderat genehmigt Leitsätze der Dorferneuerung. Offizieller Start ab 1. Jänner, Vorstand wird Ende Jänner gewählt.

Der Gemeinderat beschloss bei der letzten Sitzung (fehlt am Foto: Gabriele Maw) die Neugründung der Dorferneuerung mit 1.1.2016.  |  NOEN, Nestler

Nun ist es ganz fix: Ab 1. Jänner gibt es wieder eine Dorferneuerung in Maria Lanzendorf. Hervorgegangen aus dem Projekt Familienaudit, wurde in den letzten Monaten in Dorfgesprächen ein Leitbild erarbeitet, welches wiederum bei der letzten Gemeinderatssitzung vorgestellt und einstimmig beschlossen wurde (siehe Infobox).

Wichtige Eckpunkte aus dem Leitbild

Innerhalb von vier Aktionsfeldern soll unter anderem das wirtschaftliche Interesse der Gemeinde, aber auch von Vereinen und Privatpersonen, gewahrt werden. Auch Klimaschutz und das Bewusstsein für ein Naherholungsgebiet in der Gemeinde sind wichtige Themen. Konkret wird das Leitbild auch mit dem Vorsatz, die Hauptstraße, und insbesondere die Umgebung um das Gemeindeamt, zu beleben. Mobilität, soziale Infrastruktur sowie Bildung und Kultur sind weitere wichtige Eckpunkte.

Durchstarten wird die Dorferneuerung erst ab Ende Jänner. „Bei der Mitgliederversammlung wird der Vorstand gewählt. Dann werden auch erste Ideen für konkrete Aktionen gesammelt“, erklärt Gemeinderätin Sonja Rovina, die gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Dagmar Madl (beide ÖVP) federführend für die Neugründung des Vereins war.


Aus dem Leitbild

„Sie (Anm.: die Gemeinde) [...] ist aber auch der Platz, wo wir uns erholen, Sport treiben, die Seele baumeln lassen wollen. Dieses Bewusstsein wollen wir tiefer verankern und sichtbare Aktionen setzen.“

„Das Raumordnungskonzept [...] soll unter Einbindung der Bürger aktualisiert werden.“

„Wir setzen uns mit dem Thema ‘Verringerung des motorisierten Verkehrs’ sowie ‘Reduktion von Lärmemissionen’ auseinander und setzen Schritte zur Lösung ein.“

„Generationenübergreifend gemeinsam miteinander leben. Wir schaffen Begegnungszonen und -möglichkeiten im Ort.“

„Wir kümmern uns um Einkommensschwache und stellen integrative Maßnahmen [...] zur Verfügung.“