Erstellt am 21. April 2016, 05:44

von Gerald Burggraf

Tuppinger kehrt in die Raffinerie zurück. Thomas Gangl für Europa-Standorte zuständig. Vorgänger wird nun der Nachfolger.

Dieter Tuppinger (57) war schon von 2013 bis Mitte 2014 Leiter der Raffinerie. Die Generalinspektion am OMV-Gelände ist vor allem dank der zahlreichen Kräne auch für Außenstehende nicht zu übersehen.  |  NOEN, OMV / Burggraf
Die Raffinerie Schwechat hat nach nicht ganz zwei Jahren wieder einen neuen Werksleiter. Der bisherige Chef Thomas Gangl soll dem Vernehmen nach mit der Leitung aller Raffineriestandorte der OMV (Schwechat, Burghausen in Deutschland und Rumänien) betraut worden sein. Eine offizielle Bestätigung gibt es dazu seitens der OMV aber noch keine.

Fix ist hingegen, wer Gangl in Schwechat nachfolgt: Der neue Raffineriedirektor ist mit Dieter Tuppinger ein alter Bekannter. Der 57-Jährige war sogar direkter Vorgänger Gangls und von 1. Jänner 2013 bis 1. Juli 2014 in Schwechat tätig. Tuppinger ist, wie erst jetzt bekannt wurde, schon seit Anfang April Chef der Raffinerie.

Damit übernahm er mitten in den Vorbereitungsmaßnahmen beziehungsweise dem Start des „Turnarounds“. Derzeit nehmen mehr als 3.000 Mitarbeiter von Partnerfirmen die Generalinspektion vor. Bisher wurden alle Anlagen „termingerecht abgestellt und gereinigt, die Inspektions-, Wartungs- und Reparaturarbeiten laufen“, heißt es aus der Raffinerie.

Obwohl Sicherheit die oberste Prämisse beim „Turnaround“ ist, kam es kürzlich doch zu einem Zwischenfall (die NÖN berichtete). Ein Mitarbeiter einer Partnerfirma verletzte sich durch „nicht fachgerechtes Hantieren mit Lasten“, wie man seitens der Raffinerie erläutert. Der Mann befinde sich am Weg der Besserung. Aufgrund es Vorfalls wird die Überwachung der Einhaltung der OMV-Sicherheitsvorgaben weiter verstärkt.