Erstellt am 18. November 2015, 11:45

Moosbrunn: Biberbau ließ Wege einbrechen. 6.600 Euro Schaden hinterließ ein Biber bei der Kläranlage.

Hier hinterließ der Biber seine Spuren im Damm.  |  NOEN, Gemeinde Moosbrunn

Der Gemeinde Moosbrunn setzt ein alter Bekannter zu: Der Biber. Am Neubach gibt es von der Wassergasse flussabwärts links- und rechtsseitig vom Bachufer jeweils einen Feldweg Richtung Ortsgrenze zu Gramatneusiedl.

Rund 100 Meter unterhalb der Kläranlage baute sich ein Biber in alle zwei Bachböschungen einen Bau. Durch die mächtige Röhrenanlage kollabierten die Böschungen und es brachen beide Feldwege ein“, bestätigte ein sichtlich verärgerter VP-Bürgermeister Gerhard Hauser gegenüber der NÖN.

Die Sanierung kostete die Gemeinde 6.600 Euro, Zahlungen vom Naturschutzbund blieben bis dato aus. „Dieser Schaden stellt in Zusammenhang mit anderen Schäden eine erheblich finanzielle Belastung für die Gemeinde und auch für Bauern und Privatpersonen in unserem Ort dar“, so Bürgermeister Hauser abschließend.