Erstellt am 08. März 2016, 10:13

Motto: Fasten, teilen und genießen.. Über 14 verschiedene Suppen, dazu Einlagen nach Belieben: Beim Fastensuppenessen in der Pfarre Schwechat findet man leicht Geschmack am Fasten.

 |  NOEN, Marcella Bolaffio
Unter dem schwungvollen Löffel von Gabi Sohl, die dieses Jahr das Fastensuppen-Regiment von Helga Lochschmied übernimmt, spendeten Frauen der Pfarrgemeinde Suppen für einen guten Zweck: Die Aktion ist von der Katholischen Frauenbewegung initiiert. Sämtliche Einnahmen gehen an Frauenprojekte in den verschiedensten Ländern der Welt. Kaplan Edward Mwale war etwa  in geselliger Runde mit Max und Lisa Rauch.

"Eine gute Aktion, die gerne angenommen wird. Fasten, nehmen und jemandem anderen zugutekommen lassen", so Mwale. Pfarrer Werner Pirkner löffelte sich bereits durch die vierte Suppe. "Das Fastensuppenessen ist ein Fasten in Verbindung mit Teilen - obwohl, das mit dem Fasten hinkt ein bisschen. Die Suppen sind so gut, ich nehm' nur kleine Portionen, damit ich überall kosten kann.", lachte er. Von Kürbis-, über Karotten-, bis Hütten- und Ganslsuppe.

Auch Sabine Karlik, Jörg und Max Kluger, Tina Kluger und Silvia Karlik genossen das reiche Suppen-Repertoire. Auch das Caritas Wohnheim am Zirkelweg zeigte, dass Menschen mit Behinderung nicht nur Empfänger von Sozialleistungen sind, sondern auch Sozialleistungen geben können.

Dominik, Christine, Lena und Thomas haben gemeinsam für den guten Zweck gekocht und teilen jetzt gerne aus. Christine: "Uns geht es so gut, wir können zum Beispiel gehen. Andere haben nichts. Wir wollen helfen."
Knoblauch- oder Zwiebelsuppe? Die Familien Gross und Jurik waren sich einig: "Zu Kirche gehört auch Gemeinschaft!" Das Motto: Suppe essen, Schnitzel zahlen - sparsam essen, spendabel zeigen - ist ein idealer Anlass, um den eigenen Herd Herd sein zu lassen.“