Erstellt am 17. Februar 2016, 05:39

von Gerald Burggraf

Asperner rocken Halle. Die fünfköpfige Band aus Wien-Donaustadt spielte im Schwechater Multiversum vor rund 350 Zuschauern groß auf.

Alle Mitglieder der Band »Wiener Wahnsinn« sind gestandene Musiker - egal, wie alt sie sind. Der Mann am Keyboard, Martin Neuhold, spielte schon bei den Drahdiwaberln oder mit Georg Danzer. Band-Gitarrist Romeo Horak (sein richtiger Name ist Leo Luca Bei) ist der Sohn von Karl Horak (Leo Bei), einem ehemaligen Mitglied der Band von Willi »Kurt Ostbahn« Resetarits.  |  NOEN, Burggraf
Ein grandioser Sänger gepaart mit erfahrenen (zumindest vier von fünf) und hochtalentierten Musikern (alle fünf) wartete am Freitag im Multiversum auf die rund 350 Besucher. Die selbst ernannte Kult-Band „Wiener Wahnsinn“ aus Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk geigte rockig-austropopig so richtig auf.

Die Donaustädter – und ein Nussdorfer – sorgten für Begeisterung bei den Zuschauern. Das Konzert, eines von zwei Eigenevents des Multiversum-Teams im heurigen Jahr, war zugleich der Tourauftakt der Gruppe.
Neben einigen Eigenkompositionen aus dem ersten Album „Voll ume... zwischen Spritzer und Erfolg“, überzeugte die Band um Frontmann Martin „Soberl“ Sobotka vor allem mit ihren Cover-Songs bekannter Austropop-Klassiker.

Multiversum zeigte sich von seiner guten Seite

Songs wie „Du entschuldige I kenn di“ (Peter Cornelius) oder „Die Blume aus dem Gemeindebau“ (Wolfgang Ambros) ließen die Zuschauer jubeln. Musikalisch ein schnörkelloser Abend, garniert mit sensationellen Gitarrensolos von Youngster Romeo Horak. Dem 21-Jährigen wurde das Talent in die Wiege gelegt, ist er doch der Sohn von Kurt Ostbahns legendärem Bassisten Karl Horak.

Auch das Multiversum konnte sich von seiner guten Seite zeigen. Geschäftsführerin Annette Neumayer-Weilner war zufrieden und hofft auch im kommenden Jahr den Tour-Auftaktevent von „Wiener Wahnsinn“ ausrichten zu dürfen. „Es wurde uns in Aussicht gestellt“, berichtet sie.